Hünxer Politik

Ausbau Grundschule Drevenack: Lob für Pläne der Verwaltung

Die Otto-Pankok-Grundschule am Buschweg in Hünxe-Drevenack wird erweitert. Daneben ist die Kita Drevenacker Sandhasen e.V. zu sehen.

Die Otto-Pankok-Grundschule am Buschweg in Hünxe-Drevenack wird erweitert. Daneben ist die Kita Drevenacker Sandhasen e.V. zu sehen.

Foto: Hans Blossey

Hünxe.  Grundschule Drevenack wird um drei Klassenräume und Mehrzweckraum erweitert. Brandschutzmaßnahmen nötig. Arbeiten in Oster- und Sommerferien.

Zu Beginn der Sitzung des Ausschusses für Schule, Jugend, Kultur und Sport der Gemeinde Hünxe stellte Klaus Lehmann von der Verwaltung seine neue Kollegin Andrea Schulze-Hockenbeck vor, unter anderem zuständig für Gebäudemanagement. Diese erläuterte dann die Planungen an der Grundschule Drevenack zur Erweiterung um drei Klassenräume und einen Mehrzweckraum sowie erforderliche Brandschutzmaßnahmen im Bestandsschulgebäude.

Im Juni 2019 waren in gleicher Sitzung drei Varianten zur Erweiterung der Otto-Pankok-Schule vorgestellt worden. Hier wurde die Variante 3 – Anbau an das Bestandsgebäude in westlicher Richtung – empfohlen. Im folgenden Haupt- und Finanzausschuss wurde dann die Umsetzung beschlossen.

Innerhalb der Erweiterung erhalten die drei Klassenräume sowie der Mehrzweckraum jeweils einen zugehörigen Abstellraum. Zur Anbindung der Räume an den Bestand werden zwei Flurerweiterungen errichtet. Zwischen den Anbindungsfluren entsteht ein neuer Innenhof. Der neue Mehrzweckraum wird über den neuen Seiteneingang erschlossen und kann unabhängig vom Schulbetrieb genutzt werden. Alle Räume sind im Erdgeschoss barrierefrei erreichbar. Die Nutzfläche des Neubaus beträgt rund 520 Quadratmeter.

Massivbauweise mit Stahlbetonspanndecken

Die Gestaltung des Neubaus erfolgt in Anlehnung an das bestehende Schulgebäude – in Massivbauweise mit Stahlbetonspanndecken und leicht geneigten Dachflächen. Die Fassaden werden analog zur Fassadengestaltung der Sporthalle mit farbigen Eternittafeln verkleidet – „energetisch und ballwurfsicher“. Die Energieversorgung erfolgt über eine Gasbrennwerttherme. Auf den Dachflächen wird eine Photovoltaik-Anlage errichtet.

Im Zuge der Erweiterung der Grundschule musste als Bestandteil des Bauantrages ein Brandschutzkonzept erstellt werden – sowohl für den Neubau als auch für das Bestandsgebäude. Dazu gehören die Überprüfung und Erneuerung der Elektrounterverteilungen, der Elektroleitungen, die Bildung von Brandschotts sowie der Einbau von Rauchschutztüren zur Bildung von Brandabschnitten. Um diese Leistungen durchführen zu können, müssen in sämtlichen Fluren des Erdgeschosses und dem Treppenhaus zum Kellergeschoss die vorhandenen Abhangdecken entfernt und ersetzt werden. Aus energetischen Gründen wird die Flurbeleuchtung auf LED umgestellt.

Neubaumaßnahme beginnt Mitte 2020

Laut Andrea Schulze-Hockenbeck werden diese Arbeiten abschnittsweise in den Oster- und Sommerferien ausgeführt. Die Neubaumaßnahme wird voraussichtlich Mitte 2020 beginnen und Mitte 2021 fertiggestellt sein.

Seitens der Politik gab es Lob für den Plan der Verwaltung, verbunden mit Verbesserungsvorschlägen zu Gebäude und Außenbereich. „Wir werden sehen, was geht und was nicht“, so Klaus Lehmann. Der Planung wurde zugestimmt.

Wie schon im Bauausschuss wurde auch gestern die Umsetzung der Schulwegsicherung am Schul- und Sportzentrum thematisiert. Das Konzept war in 2015 beschlossen worden. Die Schulbusumfahrt wird noch in diesem Monat fertiggestellt. Im Bereich In der Aue/In den Elsen soll zur Verkehrsberuhigung eine Fahrradstraße (Tempo 30) errichtet werden. Auch drei zusätzliche Parkplätze und diverse rot markierte Querungshilfen sind geplant. Die Verwaltung wird beauftragt, aufgrund der geänderten Schulwegsituation und Verbesserungsvorschlägen bei der Kreisverwaltung und Straßenverkehrsbehörde Anträge zu stellen.

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