Kiosk

Ausschuss beschließt Konzept für Johannestreff mit Einwänden

So stellt sich die Stadtverwaltung den neuen Kiosk auf dem Johannesplatz in Lohberg vor.    

So stellt sich die Stadtverwaltung den neuen Kiosk auf dem Johannesplatz in Lohberg vor.    

Foto: Stadt Dinslaken / PR

Dinslaken.  Liegenschaften-Ausschuss stimmt dem Betreiberkonzept für den geplanten Kiosk in Lohberg zu – will aber von Kosten und der Dauer abweichen können.

Zur Stärkung des Johannesplatzes und zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität dortigen ist der Neubau eines Kioskes als Johannestreff vorgesehen. Dem Ausschuss für Liegenschaften und Wirtschaftsförderung lag am Dienstag das Betreiberkonzept für die Verpachtung zum Beschluss vor – doch die Mitglieder hatten parteiübergreifend Einwände.

Der Johannestreff soll als Kiosk mit gastronomischem Angebot verpachtet werden. Außerdem ist eine Außengastronomie vorgesehen, die dazu einladen soll, an diesem neu geplanten Treff zu verweilen. Die Pacht soll sich auf monatlich 1685,25 Euro belaufen, plus jährlicher Außengastronomiegebühr von rund 720 Euro. Abweichungen, vermerkt die Verwaltung, seien je nach Gastronomiekonzept möglich. Die Mitglieder bezifferten die Pacht sehr schnell auf rund 2000 Euro inklusive Betriebskosten aber ohne Personalkosten.

Pachtvertrag bewerteten die Ausschussmitglieder als zu teuer und zu lang

Der Pachtvertrag solle über zehn Jahre laufen. Zu teuer und zu lang, meinten die Mitglieder des Ausschusses und verlangten, dass ein gutes Konzept vor Pachtertrag gehen soll. Auch die Laufzeit solle man zu Anfang nicht zu lang festschreiben. Immerhin wolle man einen dauerhaften Betrieb sicherstellen.

Zur weiteren Entwicklung des Stadtteils Lohberg wird die Stadt ihre Gestaltungsfibel für die Gartenstadt erneuern. Aufgrund der veränderten Bedarfe der Einzeleigentümern sei es notwendig, die Gestaltungssatzung im Einklang mit dem Denkmalschutz anzupassen. Dabei sollen die Eigentümer mitgenommen werden, um bei ihnen die Akzeptanz der denkmalrechtlichen Vorgaben zu steigern. Die Verwaltung rechnet hier mit einem Kostenbetrag von 45.000 Euro.

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