BÜRGERBEGEHREN

Bahnhofsplatz Dinslaken wird großes Thema im Rat

Die Gestaltung des Bahnhofsvorplatzes Dinslaken ist Thema der Ratssitzung am Dienstag, 20. März.

Foto: Lars Fröhlich

Die Gestaltung des Bahnhofsvorplatzes Dinslaken ist Thema der Ratssitzung am Dienstag, 20. März. Foto: Lars Fröhlich

Dinslaken.   Am 20. März erläutert die UBV das Bürgerbegehren. Die Stadt präsentiert das Verkehrsgutachten zur Belastbarkeit der umliegenden Straßen.

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Erstmals stand das von drei UBV-Mitgliedern angestrengte Bürgerbegehren zur Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes beim gestrigen Hauptausschuss auf der politischen Tagesordnung. Die Unterstützer haben 3482 Stimmen gesammelt, die sich gegen eine Änderung der Verkehrsführung auf dem Platz aussprechen. Die Stadtverwaltung hat das Bürgerbegehren – wie berichtet – für rechtmäßig erklärt.

Bürgerentscheid müsste innerhalb von drei Monaten durchgeführt werden

Sollte der Rat am 20. März dem Anliegen des Begehrens nicht zustimmen, muss innerhalb von drei Monaten ein Bürgerentscheid durchgeführt werden. Dann werden die Fraktionen kurzfristig nach der Sitzung über die Formalien informiert. Der Termin soll schon einen Tag nach der Sitzung, am 21. März, stattfinden.

Weil die UBV Gelegenheit zur Darstellung ihres Anliegens bekommen soll, wurde die Diskussion zum Bürgerbegehren in die Ratssitzung verschoben. Dann will die Stadt auch die Ergebnisse des Verkehrsgutachtens präsentieren, das die Belastbarkeit der Straßen rund um den Bahnhof prüfen sollte. Nach aktuellen Planungen soll der Hol- und Bringverkehr über die Bahn- und Wielandstraße abgewickelt werden.

Grüne distanzieren sich von Bürgerbegehren

Die Grünen distanzierten sich bereits gestern in einer Stellungnahme vom Inhalt des Begehrens. „Wir sind dankbar dafür, dass nun in einer breiten öffentlichen Debatte um die Ausgestaltung des Platzes gerungen wird. Wir möchten die Verkehrsführung jedoch grundlegend verändern.“, erklärt Grünen-Sprecher Patrick Voss. „Momentan werden die verschiedenen Verkehrsteilnehmer gegeneinander ausgespielt. Fahrradfahrer und Fußgänger sind gefährdet.“ Die Grünen stellen sich zwar hinter den Grundgedanken des aktuellen Planungsentwurfs der Verwaltung, sehen aber noch Verbesserungspotential. So sollen die bisherigen Fahrradabstellkapazitäten auf mindestens 720 Plätze verdoppelt werden, um dem Bedarf auch in Zukunft nachzukommen.

Mehr Fahrradabstellplätze und Erreichbarkeit von zwei Seiten

Voss dazu: „Die bisherigen Plätze reichen bei weitem nicht aus. Wir gehen davon aus, dass die Nachfrage bereits heute höher ist, als von der Verwaltung prognostiziert.“ Außerdem regen die Grünen an, dass in Zukunft zur Entlastung der Wilhelm-Lantermann-Straße der Bahnhof durch einen Durchstich von zwei Seiten erreichbar sein soll.

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