Bodenfund

Friedrichsfeld: Baustopp – Reste im Boden von Barackenlager?

Die von Architekt Stefan Husmann erstellte Visualisierung – sein Büro hat die Gebäude geplant – zeigt, wie die neuen Mietshäuser auf den der ehemaligen Parkschule in Friedrichsfeld vorgelagerten Flächen aussehen werden. Auf der Baustelle wurden beim Abschieben des Bodens nun Reste gefunden, die vermutlich von einem Barackenlager stammen.

Die von Architekt Stefan Husmann erstellte Visualisierung – sein Büro hat die Gebäude geplant – zeigt, wie die neuen Mietshäuser auf den der ehemaligen Parkschule in Friedrichsfeld vorgelagerten Flächen aussehen werden. Auf der Baustelle wurden beim Abschieben des Bodens nun Reste gefunden, die vermutlich von einem Barackenlager stammen.

Foto: Stefan Husmann / PR

Voerde.  Auf Baustelle der Wohnbau Dinslaken nahe der alten Parkschule in Friedrichsfeld wurden Reste gefunden, die vermutlich von Barackenlager stammen.

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Die Stadt hat am Dienstagnachmittag die Nachricht erreicht, dass an der Straße Am Bauhof in Friedrichsfeld möglicherweise Reste eines Barackenlagers gefunden wurden. Diese noch ganz frische Meldung machte die Erste und Technische Beigeordnete Nicole Johann wenig später dann in der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses publik. Zum Vorschein gekommen waren die noch nicht näher identifizierten Relikte, als im Zuge der dortigen Baumaßnahme der Wohnbau Dinslaken der Boden abgeschoben wurde, wie Johann ausführte.

Das Unternehmen plant in direkter Nachbarschaft zur früheren Parkschule, wo der Caritasverband Dinslaken-Wesel inzwischen seinen Sitz hat und das Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) Voerde eine Kinderarztpraxis betreibt, den Bau neuer Mietshäuser für Friedrichsfeld. Auf den der früheren Grundschule vorgelagerten Flächen mit einer Gesamtgröße von fast 3700 Quadratmetern sollen 31 Wohnungen in drei Gebäuden entstehen (die NRZ berichtete).

In Anbetracht der ausgemachten Funde im Boden, von denen vermutet wird, dass es sich dabei um Reste eines Barackenlagers handeln könnte, wurde Johann zufolge erst einmal ein Baustopp verhängt. Die Relikte würden im nächsten Schritt nun von einer archäologischen Fachfirma untersucht und dokumentiert. (P.K.)

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