Betriebsferien

Betriebsferien in Dinslaken und Voerde ohne große Probleme

Die Amtsstuben in Dinslaken  blieben auch dieses Mal wieder zwischen Weihnachten und Neujahr zu. Auch die Mitarbeiter der Stadt Voerde hatten zum ersten Mal Betriebsferien.

Die Amtsstuben in Dinslaken  blieben auch dieses Mal wieder zwischen Weihnachten und Neujahr zu. Auch die Mitarbeiter der Stadt Voerde hatten zum ersten Mal Betriebsferien.

Foto: Lars Fröhlich

Dinslaken/Voerde.   Zwischen Weihnachten und Neujahr blieben Amtsstuben in Dinslaken wie Voerde zu. Es sei sehr ruhig gewesen. Voerde erwägt, Pause zu wiederholen.

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Die Stadt Dinslaken hat es bereits im vergangenen Jahr praktiziert, die Nachbarkommune Voerde in diesem nun auch: Zwischen Weihnachten und Neujahr blieben die Türen zu den Amtsstuben geschlossen – was in keiner der beiden Städte zu großen Problemen führte. Es sei „sehr ruhig“ gewesen, bilanzierte Voerdes Bürgermeister Dirk Haarmann gestern auf NRZ-Anfrage mit Blick auf den Bereitschaftsdienst, der unter anderem im Standesamt wegen möglicher Sterbefälle eingerichtet worden war.

Auch in Dinslaken gab es im behördlichen Bereich „keine besonderen Vorkommnisse“ wie Stadtsprecher Thomas Pieperhoff es ausdrückt. „Wir denken, dass die Menschen sich mittlerweile an die Schließung gewöhnt haben und sich entsprechend darauf einstellen.“ Das Standesamt in Dinslaken war am 28. Dezember einen Tag lang für Sterbefälle geöffnet, „da war es dann schon gut besucht“, sagte Pieperhoff. Insgesamt seien zwischen den Jahren 28 Sterbefälle und 35 Geburten gemeldet worden.

Rufbereitschaft des Din-Service war selten gefragt

Die Rufbereitschaft des Din-Service war indes selten gefragt: Insgesamt drei Mal rückten dessen Mitarbeiter zwischen den Jahren aus. „Um eine Ölspur zu beseitigen, um einen Straßeneinlauf, also Gully zu reinigen und weil die Kappe auf einem Hydranten fehlte“, erklärte Pieperhoff. In der Entsorgungsabteilung des Din-Service habe es zudem einige Nachfragen wegen nicht zugestellter Abfallkalender gegeben.

Dass die Bürgerbüros in Dinslaken und Voerde mehrere Tage nicht geöffnet waren, machte sich gestern dann schon bemerkbar. „Im Bürgerbüro in der Stadtmitte gab es in Dinslaken richtig guten Andrang“, sagte Thomas Pieperhoff. Dies, so der Stadtsprecher, sei zum Jahresbeginn aber üblich, zum Beispiel auch, weil Bürger ihre Abfallkalender abholten. „Deshalb rechnen die Kollegen des Bürgerbüros Stadtmitte auch am Donnerstag und am Freitag noch mit höherem Andrang“, so Pieperhoff und verweist auf Erfahrungswerte.

„Allgemein höheres“ Besucheraufkommen in Bürgerbüros

Auch das Bürgerbüro in Voerde verzeichnete gestern ein „allgemein höheres“ Besucheraufkommen. Es entstanden Wartezeiten, die Verwaltungschef Haarmann jedoch als „nicht relevant“ und als erwartbar bezeichnete. „Es ist noch alles überschaubar“, erklärte er am frühen Nachmittag. Dass die Büros im Rathaus „zwischen den Jahren“ geschlossen waren, dazu sei an ihn keine negative Rückmeldung herangetragen worden. Voerdes Bürgermeister geht von einem im allgemeinen großen Verständnis für solch ein Vorgehen aus, weil auch viele Betriebe in der Privatwirtschaft ebenso verfahren würden.

Haarmann schließt nicht aus, dass die Stadt Voerde auch zum Jahreswechsel 2018/19 ihre Mitarbeiter erneut in die Betriebsferien schicken wird. Dies soll vorher mit der Politik besprochen werden. Nächstes Mal fällt Heiligabend auf einen Montag, und ergo gibt es zwischen Weihnachten und Neujahr nur zwei, im Fall des Bürgerbüros, das in Voerde auch samstags seinen Service anbietet, drei Arbeitstage.

>> BÜCHEREI UND MUSEUM HATTEN REGULÄR GEÖFFNET

  • Die Bücherei in Dinslaken, sowohl die Hauptstelle als auch die Bücherstube in Lohberg, und auch das Museum Voswinckelshof hatten zwischen den Jahren regulär geöffnet. „Die Mitarbeiter haben festgestellt, dass es dort dann viel mehr Fluktuation gibt und haben deswegen geöffnet“, so Pieperhoff.

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