Bombenentschärfung

Blindgängerfund: Fünf-Zentner-Bombe in Voerde ist entschärft

Die Experten haben es geschafft, die beiden Zünder der britischen Fünf-Zentner-bombe zu entfernen.

Foto: Heiko Kempken

Die Experten haben es geschafft, die beiden Zünder der britischen Fünf-Zentner-bombe zu entfernen. Foto: Heiko Kempken

Voerde.  Bei Bauarbeiten auf einem Privatgrundstück in Voerde war Dienstag eine Fliegerbombe gefunden worden. 19.36 Uhr war die Bombe entschärft,

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Damit hatte der Mann nicht gerechnet. Bei Bauarbeiten auf seinem Grundstück im Bereich der Frankfurter Straße/südlich der Steinstraße fand er Dienstagnachmittag einen Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg. In nur 80 Zentimeter Tiefe befand sich nach Auskunft von Wilfried Limke, Erster Beigeordneter der Stadt, die 250-Kilogramm-Bombe.

Der Finder der Bombe verständigte die Feuerwehr und das bei solchen Funden übliche Verfahren kam in Gang. Die Stadt wurde informiert, der Fundort abgesperrt und der Kampfmittelräumdienst eingeschaltet. Man entschied sich, die Bombe noch am gleichen Tag zu entschärfen, weshalb gestern Abend der Fundort in einem Umkreis von 250 Meter abgesperrt wurde.

Die Häuser, die sich in diesem Umkreis befinden, wurden evakuiert. Die betroffenen Personen konnten sich während der Entschärfung im Rathaus in einem Sitzungssaal aufhalten. Während der Entschärfung waren die Frankfurter Straße, Steinstraße, Kalbecksweg und Feldweg gesperrt. In einem weiteren Sicherheitsradius bis 500 Metern waren die Anlieger gebeten worden, den Sicherheitsanweisungen zu folgen und sich nur in ihren Häusern aufzuhalten. Türen und Fenster zu schließen.

Um 19 Uhr begannen die Experten ihre Arbeit, entfernten die beiden Zünder. Um 19.36 Uhr teilte Wilfried Limke mit, die Bombe sei entschärft und alles sei planmäßig verlaufen. (mt)

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