Schützenjubiläum

BSV Eppinghoven feiert sein 275-Jähriges

Vor 50 Jahren (1968/69) hieß das Königspaar beim BSV Eppinghoven 1743 Bärbel Opgen-Rhein und Theo Bellingröhr (Mitte).:

Foto: privat

Vor 50 Jahren (1968/69) hieß das Königspaar beim BSV Eppinghoven 1743 Bärbel Opgen-Rhein und Theo Bellingröhr (Mitte).:

Dinslaken.   Pfingsten ist wieder großes Schützen- und Volksfest in Eppinghoven – zum Jubiläum am Samstag mit einem Kreisjugend- und Kreiskönigschießen.

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Der BSV Eppinghoven 1743 feiert das Schützen- und Volksfest an Pfingsten (18. bis 21. Mai) anlässlich seines 275-jährigen Bestehens mit einem Kreisjugend- und Kreiskönigschießen am Pfingstsamstag.

Bereits am Freitag, 18. Mai, beginnt um 16 Uhr das Prinzenschießen der Vereinsjugend auf den Vogel – die Eltern und die gesamte Schützenfamilie sind hierzu herzlich eingeladen. Parallel findet das Vereinsorden- und Damenpokalschießen statt

Am Pfingstsamstag, 19. Mai, treffen die Vereine bis 13.30 Uhr vor der Kirche St. Johannes ein, zeitgleich sind alle Majestäten zu einem Sektempfang im Vereinsheim eingeladen. Nach Antreten der Vereine und Musikzüge unter dem Kommando von Michael Krott, Major des BSV Eppinghoven, erfolgt um 14 Uhr auf der Eppinkstraße der Vorbeimarsch am Königspaar des Gastgebers (Daniel Engel und Marina Thümer), Kreisjugend- & Kreiskönig, Bezirksjugend- und Bezirkskönig sowie den Königs-, Prinzen- und Jugendkönigspaaren oder Vertretern der Vereine. Nach Eintreffen der Vereine auf dem Festplatz, Eppinkstr. 26a, begrüßen Kreisvorsitzenden Gustav Hensel und Kreisjugendleiterin Sandra Terhorst die Gäste.

„Mottek – Rock aus dem Pott“

Um 15 Uhr beginnt unter deren Leitung sowie des BSV-Vereinssportleiters Andreas Kuster und der stv. Jugendleiterin Melanie Engel das Kreisjugend- und Kreiskönigschießen. Gegen 18 Uhr ist Antreten der Vereine, Ehrung der Preisträger, Proklamation des neuen Bezirksjugend- und Bezirkskönigs und des neuen Kreisjugend- und Kreiskönigs, anschließend ist Großer Zapfenstreich, ausgeführt von den Edelweiß Musikanten und dem Tambourkorps Möllen. Um 20 Uhr ist Party-Abend mit der Oberhausener Kultband „Mottek – Rock aus dem Pott“. Karten (neun Euro, ermäßigt drei Euro) gibt es im Schützenhaus, oder über Ticketpartner Eventim.

Am Pfingstsonntag, 20. Mai, ist um 6 Uhr Wecken mit dem Tambourcorps Möllen, um 9.30 Uhr Antreten der Schützen und des Tambourkorps Möllen am „Landhaus Freesmann“ zum Festgottesdienst in der Pfarrkirche St. Johannes unter Mitwirkung des Kirchenchores. Um 14.30 Uhr ist wieder Antreten an der Kirche und Umzugs-Begleitung des Königspaares Daniel Engel und Marina Thümer nebst Throngesellschaft zum Schützenplatz, Kranzniederlegung, geselliger und bunter Nachmittag (inklusive Kindereisenbahn und Tombola), begleitet vom Tambourkorps Möllen und den Edelweiß Musikanten. Um 17 Uhr ist Vorbeimarsch an der Rotbachbrücke zur Schützenwiese zum Großen Zapfenstreich und Platzkonzert. Um 20 Uhr werden die Gast- und Brudervereine empfangen, dann ist großer Festball zu Ehren der scheidenden Majestäten mit der „UPLOAD-Coverband“ aus Aachen und einer Show-Einlage der KG „We sind wer dor“ (Eintritt frei).

Am Pfingstmontag, 21. Mai, dem Familientag, ist um 10.30 Uhr Antreten der Schützen und der Musik an der Pfarrkirche St. Johannes und Abmarsch zum Festzelt, wo um 11 Uhr die geladenen Ehrengäste begrüßt werden. Anschließend beginnt das „Königsschießen“ auf den Vogel, begleitet von vielen Attraktionen für Groß und Klein (Kindertombola, Kinderbelustigung, Erbsensuppe, Kaffee und Kuchen, Platzkonzert mit dem Tambourkorps Möllen sowie den Edelweiß Musikanten).

Um 17 Uhr wird das neue Königspaar nebst Gefolge, Prinz und Prinzessin inthronisiert, danach ist Ausmarsch aus dem Festzelt und Einmarsch ins Schützenhaus. Mit einem Dämmerschoppen klingt das Schützenfest dann langsam aus.

1911 erwarb der Verein das heutige Vereinsgelände an der Eppinkstraße, errichtete dort einen Scheiben- und Hochstand (noch ohne Kugelfang). Wegen der Gefahren beim Schießen musste der Wohnungswald damals abgesperrt werden.

1926 entschloss man sich zum Bau eines neuen Standes mit allen Ansprüchen auf Sicherheit. Neben dem Hochstand mit Kugelfang bauten sich 1938 die Schützen in Eigenhilfe zwei Wehrmann-100m-KK-Stände, daneben gab es zwei 50m-KK-Stände. Die Schussbilder wurden per Handkelle aus der Schießgrube angezeigt.

1957 entstand eine vier Meter breite dreiseitig geschlossene Schützenhalle, 1959 wurden die beiden ungenutzten 100-Meter-Stände auf 50 Meter umgebaut und mit vollautomatischen Anzeigevorrichtungen versehen.

1968 wurde das heutige Schützenhaus mit Gaststätte gebaut, 1979 eine Luftgewehrhalle mit sechs Schießständen.

2007 wurde der Vogelhochstand verlegt und eine zehn Quadratmeter-Halle errichtet. Der 2009 beschlossene Neubau der heutigen KK-Halle (vier Stände je 50m, drei je 25m) wurde bis Mitte 2014 verwirklicht.

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