Kleinkaliberstand

BSV Hiesfeld: Neue Anlage als Steigerung der Attraktivität

Der Kleinkaliberstand des BSV Hiesfeld wurde jetzt den Umbauten eingeweiht (v.l.): Georg Spöler, Geschäftsführer, Kevin Zimmermann, 2. Vorsitzender, Bürgermeister Michael Heidinger, Reinhard Hoffacker, Nispa, Karl Zimmermann, 1. Vorsitzender, Uwe Laux, 1. Sportleiter.

Der Kleinkaliberstand des BSV Hiesfeld wurde jetzt den Umbauten eingeweiht (v.l.): Georg Spöler, Geschäftsführer, Kevin Zimmermann, 2. Vorsitzender, Bürgermeister Michael Heidinger, Reinhard Hoffacker, Nispa, Karl Zimmermann, 1. Vorsitzender, Uwe Laux, 1. Sportleiter.

Foto: Gerd Hermann / FUNKE Foto Services

Dinslaken.  Beim BSV Hiesfeld wurde nun die neue Kleinkaliberanlage vor dem Abschlussschießen in Anwesenheit von Bürgermeister und Nispa-Vorstand eingeweiht.

Nach langem Warten konnten die Schützen des BSV Hiesfeld am Samstag erstmals ihren umgebauten Kleinkaliberstand nutzen. Vor dem Abschlussschießen fand die offizielle Einweihung der Anlage statt, zu welcher auch Bürgermeister Michael Heidinger und Generalbevollmächtigter und Mitglied des Stiftungsvorstandes der Bürgerstiftung der Nispa, Reinhard Hoffacker, anwesend waren. Letztere hatten die Modernisierung mit einer großen Menge an Fördermitteln unterstützt.

Der erste Vorsitzende Karl Zimmermann begann die offizielle Einweihung mit einer Rede vor dem Vereinsheim unter Coronabedingungen. Er berichtete von den Ereignissen, die zum Umbau des Kleinkaliberstandes geführt hatten. Nachdem bei einem Brand im Juli 2015 die Kleinkaliberanlage in Mitleidenschaft gezogen worden war, wurde im Verein der Entschluss gefasst, die Bahnen zu verkürzen. Hierfür musste die Schießdisziplin 100 Meter aufgegeben werden, jedoch wurde eine Erweiterung für die Pistolenschützen in Form der Disziplin 25 Meter in den Fokus genommen.

Fördermittel in Höhe von 15.000 Euro

Zudem wurde die Modernisierung der Schießanlage von einer konventionellen Scheibenanlage auf eine elektronische Anlage geplant, die auch für Kurzwaffen größeren Kalibers bis zu 1500 Jule nutzbar sein sollte. Um die Umbauten finanziell stemmen zu können, wurde ein Antrag auf Fördermittel gestellt, welcher im Dezember 2016 in einer Höhe von 15.000 Euro vom Kuratorium der Bürgerstiftung der Nispa bewilligt wurde.

Für diese Unterstützung drückte Zimmermann noch einmal seinen Dank aus. Besonders in Zeiten der Corona-Pandemie sei eine solche Unterstützung wichtig, da die Vereine aufgrund der vielen abgesagten Veranstaltungen nicht nur im zurückgefahrenen Vereinsleben, sondern auch finanziell stark betroffen wären. „Ich möchte aber auch den Helfern danken, die den Stand in Eigenleistung erbaut haben“, betonte er. Auch Bürgermeister Heidinger, selbst Mitglied beim BSV Hiesfeld, freute sich über die erbrachte Leistung des Vereins. „Ich finde es toll, dass man nicht den Kopf in den Sand gesteckt, sondern gehandelt hat“, sagte er in Bezug auf die aus dem Brand resultierenden Umbaumaßnahmen.

Eigenleistung des Vereins hervorgehoben

Hier schloss sich auch Reinhard Hoffacker an, welcher noch mal die Eigenleistung des Vereins hervorhob. „Die Investition in die Zukunft eines Vereins ist uns wichtig.“, erklärte er die Gründe für die Zusage der Fördermittel. Zudem freue er sich über die Attraktivitätssteigerung, die die modernisierte Anlage bedeute. Heidinger verwies außerdem auf die Bedeutung, die den Vereinen auch nach der Pandemie zukommen werde, indem sie wieder Möglichkeiten schafften, bei denen Menschen sich treffen können.

Zur offiziellen Eröffnung wurde auf dem Kleinkaliberstand ein Band gespannt, welches Michael Heidinger, Reinhard Hoffacker und Karl Zimmermann gemeinsam durchschnitten. Im Anschluss gaben Heidinger und Hoffacker noch einen ersten Schuss auf der Bahn ab. Mit Einmalhandschuhen als Hygienemaßnahme traf Hoffacker trotz geringer Erfahrung mit Kurzwaffen sogar eine Neun. „Ich habe extra die Rote genommen“, sagte er lachend. Nach einer Stärkung mit Brötchen und Kuchen begannen die Schützen im Anschluss an die Einweihung ihr Abschlussschießen.

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