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CDU zu Palotz: „Dinslaken verliert versierten Fachmann“

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Dr. Thomas Palotz, Kämmerer und Beigeordneter der Stadt Dinslaken, am Mittwoch bei der Präsentation des Solarquartiers in Lohberg. Die Umsetzung wird ohne ihn erfolgen: Der Beigeordnete wechselt nach Oberhausen.

Dr. Thomas Palotz, Kämmerer und Beigeordneter der Stadt Dinslaken, am Mittwoch bei der Präsentation des Solarquartiers in Lohberg. Die Umsetzung wird ohne ihn erfolgen: Der Beigeordnete wechselt nach Oberhausen.

Foto: Lars Fröhlich / FUNKE Foto Services

Dinslaken.  Der CDU-Fraktionsvorsitzende reagiert auf Kritik der FDP. Die Bilanz des scheidenden Beigeordneten Palotz könne sich mehr als sehen lassen.

Die von der FDP geäußerte Kritik am nach Oberhausen wechselnden Beigeordneten Dr. Thomas Palotz fällt harsch aus. Seine Bilanz sei mehr als dürftig, so die Liberalen. Vor allem werfen sie ihm vor, vor Problemen in die Nachbarstadt zu flüchten (wir berichteten). Nun hat Heinz Wansing, Vorsitzender der CDU-Ratsfraktion reagiert und weist die Kritik der FDP zurück.

„Bilanz kann sich mehr als sehen lassen“

„Die Bilanz von Dr. Thomas Palotz für Dinslaken kann sich mehr als sehen lassen.“ In der Stellungnahme heißt es weiter, dass gerade Menschen, die Dinslaken nach Jahren einmal wieder sehen, schier begeistert seien, wie sich die Stadt gemausert habe. Und: „In die Ära Palotz fällt die Fertigstellung der Neutor-Galerie und des Neutorplatzes, die äußerst gelungene Entwicklung des Rutenwalls, die Neuausrichtung eines Flächenmanagements, die Entwicklung des Trabrennbahn-Geländes, die Komplettsanierung und Neukonzeption der Stadthalle.“

Daneben habe Palotz auch sehr komplexe und schwierige Prozesse erfolgreich abgeschlossen: Hier nennt der CDU-Fraktionsvorsitzende den Erwerb des ehemaligen MCS-Areals von den iranischen Eigentümern. All diese Erfolge seien nicht der FDP zuzuschreiben.

Bewerbung erst am 8. August

Die FDP in Oberhausen sei da deutlich klüger und habe für die Wahl von Palotz gestimmt. „Mit Thomas Palotz verliert Dinslaken einen hochmotivierten, versierten Fachmann, einen blitzgescheiten Impulsgeber, der sich auch nie pragmatischen Lösungen verschlossen hat. Es ist bedauerlich, dass er unserer Stadt in dieser Rolle verloren geht“, so Heinz Wansing.

Es stimme auch nicht, wie die FDP behauptet habe, dass sich Palotz bereits zum Zeitpunkt der Ratssitzung im Juni in Oberhausen beworben hätte. Die FDP in Dinslaken sei schlecht informiert, desorientiert, oder setze bewusst Unwahrheiten in die Welt, erklärt Wansing. Die Bewerbung von Thomas Palotz sei erst am 8. August erfolgt. Wansing vermutet ein anderes Motiv für das aus seiner Sicht „üble Nachtreten“ der FDP: Immer wieder habe Palotz den Fraktionsvorsitzenden der FDP, Gerald Schädlich, völlig zu Recht darauf hingewiesen, dass dieser sich viele seiner zeitraubenden Fragen in den Ausschüssen sparen könnte, wenn er sich nur entsprechend auf die Sitzung vorbereiten würde und zumindest die Vorlagen gelesen hätte.

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