FESTIVAL

Craftbeer-Fest feiert im Oktober Premiere in Dinslaken

Sandra Malleis und Tobias Agthe (Neutor-Galerie), Torsten Mömken (Brauprojekt 777), Antje Vancraeyenest und André Remke (Wirtschaftsförderung) freuen sich auf das Crafbeer-Fest in Dinslaken.

Sandra Malleis und Tobias Agthe (Neutor-Galerie), Torsten Mömken (Brauprojekt 777), Antje Vancraeyenest und André Remke (Wirtschaftsförderung) freuen sich auf das Crafbeer-Fest in Dinslaken.

Foto: aha / nrz

Dinslaken.  Am 5. und 6. Oktober gibt es viel Programm in der Innenstadt: Craftbeer-Fest, Eisstock-Challenge, Apfelfest und verkaufsoffener Sonntag.

Das erste Oktober-Wochenende wird in Dinslaken Stadtfest-Charakter haben. In der gesamten Innenstadt gibt es Programm: Auf dem Neutorplatz feiert an beiden Tagen das 1. Dinslakener Craftbeer-Fest seine Premiere, auf dem Altmarkt steigen an beiden Tagen die Finalspiele der Eisstock-Challenge, am Sonntag ist zudem Apfelfest am Museum und verkaufsoffener Sonntag in der Innenstadt.

Urbane Veranstaltung

Hopfenfeste sind eigentlich großstädtische Events. In Dinslaken freut man sich, am 5. und 6. Oktober eine solch urbane Veranstaltung mit ganz besonderem, regionalen Charakter präsentieren zu können. „Craftbeer“ – das sind Biere, die in kleinen Mengen und kleinen Brauereien per Hand gebraut werden. Um den regionalen Charakter dieser Kreativbiere und -brauer „erlebbar zu machen“, so Torsten Mömken vom Spellener Brauprojekt 777, hat dieses vor allem Craftbeer-Brauereien aus der Region eingeladen – aus Xanten, Geldern, Oberhausen, Haltern Essen, Münster, die am weitesten gereiste Brauerei kommt aus Köln.

Neun Brauereien sind auf dem Neutorplatz

Neun Brauereien mit ganz eigenem Charme und Charakter werden den Dinslakenern an dem Wochenende einen oder mehrere einschenken. Es gibt Bio-Biere, Coffee Stout, Ingwer-Ale, Bier „aus der letzten Kneipe vor Mordor“ (Geldern), „Mücke“-Bier, das nach dem letzten Grubenpferd der Zeche Zollverein benannt wurde und natürlich die vier Standard-Biere des Brauprojekt 777 aus Spellen – plus einem Überraschungsbier. Bis zu 40 verschiedene Biersorten werden kredenzt – sicherheitshalber in 0,1-Liter-Gläsern, damit nicht nach der ersten Verkostung schon Schluss mit Lustig ist. Denn einige der Biere haben bis zu acht Promille.

Food-Trucks und Musik

Für die passende Grundlage sorgen verschiedene Food-Trucks: die Burger Nerds etwa, Las Veganz, Happy Kitchen und der Scholtenhof. Die Musik zum gemütlichen Beisammensein kommt von Alexx Marrone, TRAK, Mark Bennett, Teneja Skrget, Franzi Rockzz und Kate Rena.

Rund um und in der Neutor-Galerie gibt es Oktoberfest-Gaudi: Von Hau den Lukas über Maßkrug-Stemmen und Nagelbalken-Hauen. Kinder können sich draußen auf einer Kuh-Hüpfburg austoben.

Wer am Samstag ein Gläschen Craftbeer zuviel hatte, kann, so Torsten Mömken, am Sonntag mit einem „Konterbier“ gegenarbeiten und auch sonst in der City viel erleben.

Das ist außerdem in der Innenstadt los

Der Wirtschaftsförderung war wichtig, die gesamte Innenstadt zu bespielen, so Antje Vancraeyenest. Bevor am Neutor das erste Fass angestochen wird, beginnt um 12.30 Uhr auf dem Altmarkt das Team-Finale der Eisstock-Challenge, das am Sonntag mit den Einzelwettbewerben fortgesetzt wird.

Am Museum Voswinckelshof findet am Sonntag das traditionelle Apfelfest der IG Altstad statt. Ab 13 Uhr können Besucher alte und neue Apfelsorten verkosten und kaufen, ein Dinslakener Imker stellt seinen Honig vor, in der Backstube wird Brot gebacken, die Treckerfreunde Lohberg präsentieren sich und auch die alte Schmiede ist in Betrieb. Dazu gibt es Musik.

>>Das Programm am 5. und 6. Oktober

Craftbeer-Fest: Samstag, 15 bis 22 Uhr, Sonntag 13 bis 19 Uhr, Neutorplatz.

Eisstock-Challenge: Samstag und Sonntag, ab 12.30 Uhr, Altmarkt.

Apfelfest: Sonntag, ab 13 Uhr, Museum Voswinckelshof.

Verkaufsoffener Sonntag: 13 bis 18 Uhr, Innenstadt.

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