Das Ende der „Gezeiten“ gefeiert

Dinslaken.   Finissage im Museum Voswinckelshof. Am Samstag trafen sich im Stadthistorischen Zentrum noch einmal interessierte Besucher, Freunde und Verwandte von Thomas Heinser, um die Ausstellung „Gezeiten“ ausklingen zu lassen und noch einmal einen Blick auf die großformatigen Bilder des in San Francisco lebenden und arbeitenden Fotografen zu werfen, die aussehen wie gemalt, durchdacht sind wie streng formale Grafiken und dabei tatsächlich aus dem Hubschrauber heraus fotografiert sind. Seit dem 30. April zeigte der gebürtige Dinslakener seine Bilder, die überraschende Über-Blicke über die Salzgewinnung in Kalifornien, aber auch über die Spuren der Dürre der vergangenen Jahre geben, im Voswinckelshof.

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Finissage im Museum Voswinckelshof. Am Samstag trafen sich im Stadthistorischen Zentrum noch einmal interessierte Besucher, Freunde und Verwandte von Thomas Heinser, um die Ausstellung „Gezeiten“ ausklingen zu lassen und noch einmal einen Blick auf die großformatigen Bilder des in San Francisco lebenden und arbeitenden Fotografen zu werfen, die aussehen wie gemalt, durchdacht sind wie streng formale Grafiken und dabei tatsächlich aus dem Hubschrauber heraus fotografiert sind. Seit dem 30. April zeigte der gebürtige Dinslakener seine Bilder, die überraschende Über-Blicke über die Salzgewinnung in Kalifornien, aber auch über die Spuren der Dürre der vergangenen Jahre geben, im Voswinckelshof.

Die nächste Station ist Berlin. „Ich freue mich darauf“, so Heinser. „Ich bin dort bereits zum zweiten Mal, es sind wieder dieselben Räume. Das bedeutet schon eine gewisse Familiarität.“ Was etwas ist, das er auch in Dinslaken zu schätzen weiß. „Ich finde aber auch hier die Wertschätzung durch das Publikum sehr gut“, sagt der Fotograf über das Interesse an seiner Ausstellung. „Die Heimat hat doch eine Anziehungskraft.“

Für Thomas Heinser geht es nach Berlin zurück nach San Francisco, wo auch sein nächstes künstlerisches Projekt Form annimmt. „Das Thema, das ich mir gestellt habe, lautet ,Wasser’. Die Dürre in Kalifornien ist vorbei.“ Was auf den ausgetrockneten Böden zu Überschwemmungen führte. Heinsers Fotos sind vor allem ein ästhetisches Erlebnis, aber unter der Schönheit liegt auch eine klimapolitische Botschaft verborgen. So möchte Heinser sich dem Thema Wasser auch global nähern.

Doch im Kern ist es eine visuelle Herausforderung: „Wie kann Wasser in ein Bild übersetzt werden?“ Das Licht auf den Wellen, die an der Küste an Land brechen, ruft vom Helikopter aus gesehen den Effekt hervor, der das typische, reduzierte grafische Element in den Fotos von Thomas Heinser ausmacht. Aber Wasser gibt es auch in einer Form, die diesen Effekt verschwimmen lässt: „In der Bucht von San Francisco herrscht oft Nebel. Und der ist von oben betrachtet auch sehr interessant.“

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