Kultur

Der Rotbach in Dinslaken hat seinen großen Auftritt

Zahlreiche Akteure aus Kunst und Kultur beteiligen sich am Wochenende 13. und 14. Oktober, das sich rund um den Rotbach dreht.

Foto: Markus Joosten

Zahlreiche Akteure aus Kunst und Kultur beteiligen sich am Wochenende 13. und 14. Oktober, das sich rund um den Rotbach dreht. Foto: Markus Joosten

Dinslaken.   Das Gewässer steht am 13. und 14. Oktober bei „Der Rotbach – Im Fluss der Zeit“ und wird im Mittelpunkt und wird mit Lichtkunst in Szene gesetzt.

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Die Künstlerinnen Britta L.QL. und Sabine Hulvershorn von der Künstlergruppe „Kreative im Quartier Lohberg“ haben eine Leinwand aufgebaut. Mit Wasser aus dem Rotbach mischen sie bräunlich-rote Töne an und tragen diese mit Pinseln auf – die Farben passen zu dem für Dinslaken so bedeutenden Gewässer, steht doch dessen Name im Zusammenhang mit dem eisenhaltigen Grundwasser. Um den kleinsten Wasserlauf Dinslakens geht es am Wochenende, 13. und 14. Oktober, bei der Veranstaltung „Der Rotbach – Im Fluss der Zeit. Ein Wochenende voller Lichtkunst, Kultur und mehr.“

Organisiert wird dies von der Stadt Dinslaken und dem Lippeverband mit Unterstützung der Volkshochschule Dinslaken-Voerde-Hünxe. Zahlreiche Akteure aus Kunst und Kultur sowie Vereine haben es sich dabei zur Aufgabe gemacht, den Rotbach als Ort mit Lebens-, Natur- und Freizeitqualität ins Bewusstsein der Dinslakener zu rücken – betont wird dies durch eine Lichtillumination des Künstlers Ulli Meier. Das ursprünglich Mühlenbach genannte Gewässer prägte die Entwicklung der Stadt. Heute verläuft es teils oberirdisch, teils unterirdisch durch die Altstadt. „Wir versuchen den Rotbach von heute mit dem Rotbach von gestern zu verbinden“, sagt Toyin Rasheed vom Lippeverband.

Lichtinstallation entlang des Rotbachs

Geschehen soll dies mit Hilfe der Lichtinstallation entlang des Rotbachs im Bereich zwischen Markstraße und Stadthistorischem Zentrum – und mit Aktionen an 14 verschiedenen Standorten. Das Live-Malen am Samstag (19 bis 22 Uhr) ist nur eine davon, Britta L.QL. wird außerdem eine Madonnengruppe aus 48 Skulpturen in Szene setzen.

Eine Anspielung auf den Kohleabbau – darauf nimmt auch Andreas Maurer Bezug, indem er Boote zu verschiedenen Themen des Rotbachs mit entsprechenden Pflanzen schmückt. „Schwimmende Blumeninseln“, nennt Maurer das. Unterstützung erhält er bei der Bepflanzung auch von der Maxi-Gruppe der Kindertagesstätte „Villa-Kunterbunt“.

„Rotbach-Brot“ und „Singen am Feuerkorb“

In der Backstube am Voswinckelshof wird außerdem an beiden Tagen das „Rotbach-Brot“gebacken und mit Kräutern vom Ufer des Rotbachs ein Pesto als Brotaufstrich kreiert, berichtet Bäckermeister Reinhard Claves. Zum gemeinsamen „Singen am Feuerkorb“ lädt außerdem Thomas Baumann am Freitag, 21 bis 22 Uhr, auf der Wiese am Rotbach. Und das sanierte Gewerbehaus, das direkt über dem Rotbach steht, öffnet seine Türen für Besucher.

Es gibt noch weitere Aktionen, etwa mit Tanz, Musik oder Stadtführungen, Vereine werden sich präsentieren. Damit der Besucher sich einen Überblick machen kann, wird das Programm am Abend verteilt. So haben sich viele zusammengefunden, um den Rotbach fließen zu lassen, befindet Stadtsprecher Marcel Sturm.

>>>Info: Projekt der Kooperation „Gemeinsam an der Lippe“

  • Eröffnet wird das Projekt am Freitag, 13. Oktober, um 19 Uhr vor dem Museum Voswinckelshof, Elmar-Sierp-Platz 6 von Bürgermeister Dr. Michael Heidinger und Dr. Uli Paetzel, Vorsitzender des Lippeverbandes.

    „Der Rotbach im Fluss der Zeit“ ist ein Projekt der Kooperation „Gemeinsam an der Lippe“ von Lippeverband, Städtebau- und Umweltministerium des Landes NRW sowie der Stadt Dinslaken.

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