Kirche

Die Pläne für Götterswickerhamm

Der Presbyteriumsvorsitzende Thomas Schröder leitete die Gemeindeversammlung in der evangelischen Kirche Götterswickerhamm.

Der Presbyteriumsvorsitzende Thomas Schröder leitete die Gemeindeversammlung in der evangelischen Kirche Götterswickerhamm.

Foto: Erwin Pottgiesser

Voerde.  Die Gemeindeversammlung in Götterswickerhamm war nach etwas mehr als einer halben Stunde beendet. Große Debatten gab es nicht.

Obwohl einige Themen auf der Tagesordnung standen, die durchaus das Potential für emotionale Aufregung gehabt hätten, blieben große Diskussionen in der Götterswickerhammer Schinkelkirche aus. Thomas Schröder, der Presbyteriumsvorsitzende der evangelischen Kirchengemeinde Götterswickerhamm, sprach zuerst über den Bau des neuen Gemeindezentrums an der Voerder Rönskenstraße.

„Es wird ein schönes Haus voller Leben werden“, sagte er. Wichtige Nachricht für alle Gruppen und Kreise innerhalb der Gemeinde: Nach der bisherigen Planung sollen alle ihre derzeitigen Zeiten behalten können. „Es muss sich also niemand umstellen oder umorganisieren“, erklärte Thomas Schröder.

Umzug erfolgt im Sommer

Geweiht und eröffnet soll das neue Gemeindezentrum am 2. September werden, auch wenn es wohl schon im Juni fertiggestellt sein wird. „So können wir in den Sommerferien in Ruhe den Umzug machen“, erklärte Pfarrer Harald Eickmeier.

Auch eine Idee für die Nutzung des Geländes Rönskenhofs gibt es schon. Dieses soll weiter in den Händen der Kirche bleiben und vielleicht in Erbpacht genutzt werden. Die Wohnbau Dinslaken hat der Gemeinde einen ersten Plan zur Verfügung gestellt, nachdem auf dem Gelände zum einen Einfamilienhäuser und zum anderen mehrgeschossige Wohnhäuser entstehen könnten.

Alten- und behindertengerechte Wohnungen

„Die Wohnungen sollen alle alten- und behindertengerecht sein“, erklärte Thomas Schröder, betonte aber auch, dass es sich bei dem Plan nur um eine erste Idee handele. Das alte Pfarrhaus und der Rönskenhof werden abgerissen. Auf Nachfrage erklärte Schröder, man wolle die Glocke aus dem Rönskenhof für einen Glockenturm am neuen Gemeindezentrum nutzen.

Außerdem solle dort auch eines der Fenster des alten Rönskenhofs einen neuen Platz finden, wenn auch nicht als Teil der Architektur. An Pfingsten soll im Rönskenhof ein Gottesdienst zur Entwidmung des Gebäudes stattfinden. Über einen Namen für das neue Gemeindezentrum möchte man die Gemeindemitglieder entscheiden lassen.

Veränderungen an der Grünstraße

Veränderungen wird es auch an der Grünstraße geben. „Der Pavillon wird abgerissen“, erklärte Thomas Schröder deutlich. Dabei betonte der Presbyteriumsvorsitzende allerdings, dass vorher Veränderungen am Pfarrhaus anstünden. H

ier soll Pfarrer Eickmeier mit dem Pfarrbüro in den hinteren Raum umziehen, während das Archiv in die beiden Räume nahe des Eingangs wandert. Auf der anderen Seite des Pfarrhauses würde so ein Raum entstehen, der etwa 20 Personen Platz bietet. „Da wäre dann genug Raum für das Kirchencafé“, erklärte Thomas Schröder.

Großen Diskussionsbedarf zu den Veränderungen und möglichen Plänen gab es von Seiten der Gemeindemitglieder nicht.

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