Heimatpreis

Dinslaken: Heimatpreis für den Städtepartnerschaftsverein

Klaus-Dieter Graf und Renate Seidel vom Städtepartnerschaftsverein Dinslaken freuten sich über den Preis.

Klaus-Dieter Graf und Renate Seidel vom Städtepartnerschaftsverein Dinslaken freuten sich über den Preis.

Foto: Stadt Dinslaken / PR

Dinslaken  Der Städtepartnerschaftsverein füllt die Beziehungen zu Agen und Arad mit Leben. Inge Litschke hat die Geschichte Lohbergs erforscht.​

Der Dinslakener Heimat-Preis geht in diesem Jahr an einen Verein und an eine Heimatforscherin. Wie die Stadt am Dienstag mitteilt, hat sich die Jury für den Städtepartnerschaftsverein Dinslaken und für Dr. Inge Litschke entschieden.

Neu mit Leben gefüllt

Mit der Entscheidung würdigt die Jury im Jahr des 45-jährigen Bestehens der Städtepartnerschaft mit Agen das ehrenamtliche Engagement aller Menschen, die die Städtepartnerschaften mit Agen und Arad seit Jahren pflegen und immer wieder neu mit Leben erfüllen. Gleichzeitig wird damit die Bedeutung der Städtepartnerschaften für die heimatliche Identität der Stadt Dinslaken sichtbar.

Ehrung für eine gebürtige Lohbergerin

Die Entscheidung, Dr. Inge Litschke mit dem Dinslakener Heimat-Preis 2020 auszuzeichnen, würdigt ihr Verdienst um die Heimatforschung, speziell zur Geschichte Lohbergs und der Bergbauvergangenheit der Stadt Dinslaken. Gleichzeitig ist dies eine persönliche Ehrung der Stadt an die gebürtige Lohbergerin. Vor einigen Jahren erhielt sie bereits die Ehrung „Bürgerin des Ruhrgebiets“.

Eigentlich hätte der Heimat-Preis im Herbst im Ratssaal verliehen werden sollen. Corona-bedingt war dies nicht möglich. Daher hat Bürgermeisterin Michaela Eislöffel die Ausgezeichneten in kleinem Rahmen empfangen. Die offizielle Ehrung soll nachgeholt werden, wenn es die Corona-Lage wieder zulässt. Das Preisgeld in Höhe von 5000 Euro wird gemäß Ratsbeschluss aufgeteilt. Der Städtepartnerschaftsverein erhält 3500 Euro (1. Platz), Dr. Inge Litschke 1.500 Euro (2. Platz).

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