Bäder

Dinslaken: Hier wird gerade das Freibad Hiesfeld abgerissen

Die Arbeiten zum Abriss des Freibades Hiesfeld haben am Freitagmorgen, versteckt hinter Buschwerk, begonnen.

Die Arbeiten zum Abriss des Freibades Hiesfeld haben am Freitagmorgen, versteckt hinter Buschwerk, begonnen.

Foto: Michael turek / NRZ

Dinslaken.  Die Arbeiten zum Abriss des Freibades in Dinslaken-Hiesfeld haben am Freitag begonnen. Sie sollen etwa zwei Wochen andauern.

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Versteckt hinter Buschwerk und Bäumen haben am Freitag die Abrissarbeiten im Freibad Hiesfeld begonnen. Nachdem der Rat sich gegen die Sanierung des Freibades und auch gegen eine Fortführung als ehrenamtlich geführtes Bürgerbad entschieden hat, haben die Aufsichtsräte der Stadtwerke den Rückbau beschlossen.

Rückbau sei für alle weiteren Planungen notwendig

Dieser sei für alle weiteren Planungen auf dem Gelände notwendig – also sowohl für die vorgesehene Entwicklung zu einer Freizeitanlage als auch für eine theoretische Sanierung des Bades. Auch für den Fall, „dass ein Bürgerbegehren für einen Freibadneubau mit einem 50-Meter-Becken Rechtskraft erlangen könnte“ sei der Rückbau des Beckens nötig, so die Stadtwerke. Die Initiatoren des Bürgerbegehrens pro Freibad hoffen weiterhin auf eine entsprechende Entscheidung des Verwaltungsgerichts Düsseldorf.

Das wird gemacht

Die Abrissarbeiten werden etwa zwei Wochen dauern. Dabei wird das neuere Becken sowie der Umlauf entfernt, so Michael Hörsken, Geschäftsführer der Bäder GmbH. Ursprünglich war für die Sanierung des Freibades geplant, nur den Beckenkopf des bestehenden Schwimmbeckens „abzuknabbern“, so Michael Hörsken, um mit dem dadurch gewonnenen Material das restliche Becken zu verfüllen. So hätte man Platz für den geplanten Kinderbereich geschaffen. Das Hauptbecken sollte auf der Liegewiese entstehen. Zu den Kosten der Abrissarbeiten wollen die Stadtwerke keine Angaben machen.

Das ist der Hintergrund

Bei Bodenuntersuchungen im Auftrag der Stadtwerke erwies sich der Boden als nicht tragfähig. Das Becken hätte nach einer Sanierung kippen und damit die Betriebserlaubnis verlieren können. Als Alternative empfahl der Rat den Bau eines Außenbeckens am Dinamare zu prüfen. In Hiesfeld soll eine Freizeitanlage für Bürger entstehen.

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