Antrag

Dinslaken soll „Kinderfreundliche Kommune“ werden

Dinslaken soll kinderfreundlich werden, fordern Politiker. Dazu gehören vor allem kinderfreundliche Strukturen. In den Prozess sollen Kinder eingebunden werden. Bei der Gestaltung des Spielplatzes am Rilkeweg ist das bereits geschehen - zur Freude von Nele und Max. (Archivbild)

Dinslaken soll kinderfreundlich werden, fordern Politiker. Dazu gehören vor allem kinderfreundliche Strukturen. In den Prozess sollen Kinder eingebunden werden. Bei der Gestaltung des Spielplatzes am Rilkeweg ist das bereits geschehen - zur Freude von Nele und Max. (Archivbild)

Foto: Lars Fröhlich / FUNKE Foto Services

Dinslaken.  Dinslaken soll sich um das Siegel „Kinderfreundliche Kommune“ bemühen. Das fordern UBV, Linke und Grüne in einem gemeinsamen Antrag.

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Die Stadt soll sich um die Teilnahme am Projekt „Kinderfreundliche Kommune“, der gemeinsamen Initiative von Unicef Deutschland und des Deutschen Kinderhilfswerks, bewerben. Das beantragen jetzt UBV, Linke und Grüne.

„Es steht wohl außer Frage, dass Dinslaken ein Siegel als familienfreundliche Stadt sehr gut zu Gesicht stehen würde. Auch im Hinblick auf das stetige Wachstum und den damit verbundenen Zuzug junger Familien würde eine solche Auszeichnung die Attraktivität Dinslaken als Wohnort fördern. Eine Stadt kann nur lebenswert sein, wenn sie zugleich auch kinderfreundlich ist“, begründen die Parteien den Antrag.

Hauptaugenmerk liegt auf kinderfreundlichen Strukturen

Das Projekt „Kinderfreundliche Kommune“ biete Städten und Gemeinden die Chance, einen wertvollen Beitrag für die Rechte von Kindern zu leisten. Das Hauptaugenmerk liege vor allem darauf, kinderfreundliche Strukturen zu schaffen. Auch die Förderung und Beteiligung von Kindern auf kommunaler Ebene solle dabei gestärkt werden. Deshalb solle die offizielle Zertifizierung die familien- und kinderfreundlichen Maßnahmen der Stadt auch nach außen sichtbar gemacht werden, so das Bündnis.

Kinder werden in den Prozess eingebunden

Der Prozess beginne mit einer Bestandsaufnahme. Mit einer umfangreichen Analyse und anhand eines Fragebogens werde die Kinderfreundlichkeit in der Kommune überprüft. Dabei werden Kinder direkt in den Prozess mit eingebunden. Die Kinder werden beispielsweise nach dem Wohlfühlfaktor oder aber auch nach Möglichkeiten der Partizipation in ihrer Gemeinde befragt. Nach Auswertung der Analyse und der Kinderbefragung werden konkrete Empfehlungen an die Kommune in Form eines Aktionsplanes gegeben“, teilen die Antragsteller mit. Nach Prüfung könne sich Dinslaken mit dem Siegel „Kinderfreundliche Kommune“ schmücken.

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