KIRMES

Dinslaken will neue Bergmannskirmes installieren

Die Bergmannskirmes soll - ebenso wie die Martinikirmes - an der Trabrennbahn veranstaltet werden.

Die Bergmannskirmes soll - ebenso wie die Martinikirmes - an der Trabrennbahn veranstaltet werden.

Foto: Heiko Kempken

Dinslaken.   Die Kirmes könnte erstmals rund um Christi Himmelfahrt an der Trabrennbahn veranstaltet werden. Eine Kirmes in Lohberg wäre zu teuer.

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Die Stadt Dinslaken möchte eine Bergmannskirmes etablieren. Diese soll erstmals im kommenden Jahr am Wochenende um Christi Himmelfahrt (Donnerstag, 30. Mai bis Montag, 3. Juni 2019) auf dem Gelände der Trabrennbahn stattfinden. Am Dienstag, 26. Juni, 16.30 Uhr, diskutiert der Ausschuss für öffentliche Sicherheit, Ordnung und Verkehr darüber.

Angebot zusätzlich zur Martinikirmes

Die Bergmannskirmes soll zusätzlich zur Martinikirmes etabliert werden und an die Geschichte des Bergbaus in Dinslaken sowie in anderen Städten im Ruhrgebiet und am Niederrhein erinnern. Die Kirmes in Lohberg durchzuführen sei allerdings zu teuer - das sei 2015 bereits geprüft worden. Das Gelände rund um die Kohlenmischhalle für eine Kirmes dort und im Ortskern zu ertüchtigen, würde vier Millionen Euro kosten, so die Rechnung. Damals hatten SPD und CDU einen entsprechenden Prüfauftrag gestellt.

Verbundenheit der Stadt mit dem Bergbau

Die Bergmannskirmes soll als Volksfest neben dem Kirmescharakter vor allem die Aspekte der Tradition und der Verbundenheit der Stadt sowie der Region mit dem Bergbau widerspiegeln. Knappenvereine, Bergmannskapellen, Heimat- und Kulturvereine mit bergbaulichem Bezug könnten eingebunden werden. Die Kosten für die Kirmes lägen bei rund 214 000 Euro, außerdem wäre eine Personalaufstockung notwendig.

Erste Gespräche haben stattgefunden

Es haben bereits erste Vorbesprechungen mit Vertretern des Schaustellerverbandes sowie Bergbauvereinen stattgefunden, die jeweils ihre Unterstützung zugesagt haben. Nach Rücksprache mit dem Trabrennverein Dinslaken steht das Gelände der Trabrennbahn zur Verfügung und wurde dementsprechend vorab geblockt. Das Gelände der Trabrennbahn kann laut Stadt bis 2021 genutzt werden, danach endet der Pachtvertrag mit dem Trabrennverein. (aha)

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