Wunschbaum

Dinslaken: Wunschbaum-Aktion für Senioren startet

Sandra Malleis (li.) und Nina Stapelmann (re.) vom Centermanagement der Neutor-Galerie sowie Ingo Kramarek und Marina Thümer, Initiatoren der Wunschbaum-Aktion, freuen sich darauf, bedürftigen Menschen in der Weihnachtszeit Wünsche erfüllen zu können.

Sandra Malleis (li.) und Nina Stapelmann (re.) vom Centermanagement der Neutor-Galerie sowie Ingo Kramarek und Marina Thümer, Initiatoren der Wunschbaum-Aktion, freuen sich darauf, bedürftigen Menschen in der Weihnachtszeit Wünsche erfüllen zu können.

Foto: FOTO: Markus Joosten / FUNKE Foto Services

Dinslaken.  Zum zweiten Mal steht in der Neutor-Galerie in Dinslaken ein Wunschbaum. Mit der Aktion können Wünsche von Bedürftigen in Erfüllung gehen.

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Bedürftigen Menschen zu Weihnachten eine Freude machen, das ist das Ziel der Wunschbaum-Aktion für Senioren. Und ab Freitag, 15. November, ist es wieder soweit: Der Baum steht im Erdgeschoss der Neutor-Galerie. Eine mit roten Kugeln geschmückte Tanne, an der Wunschzettel hängen. Die Facebook-Gruppe „Dinslaken aktuell“ hat die Aktion schon im letzten Jahr ins Leben gerufen.

So können Wünsche erfüllt werden

„Menschen, die Hilfe benötigen oder jemanden kennen, der sie braucht, können einen Wunsch und ihre Kontaktdaten auf die Wunschkarte schreiben und sie in den Briefkasten neben der Tanne werfen“, erklärt Ingo Kramarek, einer der Initiatoren. „Wir holen die Zettel dann anschließend heraus und übertragen die Wünsche dann wörtlich auf eine zweite Karte, jedoch aus Datenschutzgründen ohne die Kontaktinfos und hängen sie an den Baum.“

Galeriebesucher können dann einen Wunschzettel vom Baum nehmen. Jene, die zu lange hängen bleiben, versuchen die Initatoren selbst zu realisieren oder teilen sie in der Facebook-Gruppe, so dass sich „die gute Fee“ auch online melden kann.

„Wir möchten mit der Aktion hauptsächlich ältere Menschen ansprechen, aber natürlich werden dringende Wünsche von Jüngeren nicht einfach ignoriert“, erläutert Kramarek. „Im vergangenen Jahr hat ein Student den Wunsch geäußert, einen Laptop zu besitzen, um darauf eine wichtige Arbeit schreiben zu können. Er musste auf keinen Fall neu sein, bloß funktionsfähig. Wir haben den Wunsch daraufhin auf Facebook gepostet und siehe da, es fand sich jemand, der einen Laptop abzugeben hatte.“

Eine Waschmaschine für den guten Zweck

Im Jahr 2018 fand die Aktion zum ersten Mal in der Neutor-Galerie statt. Damals entstand sie aus einer fixen Idee heraus, die bei „Dinslaken aktuell“ geäußert wurde. Der darauffolgende Erfolg war für die Initiatoren überwältigend.

Hier gibt es mehr Artikel aus Dinslaken, Hünxe und Voerde„Das Highlight war der Wunsch nach einer Waschmaschine von einer älteren Dame“, erinnert sich Ingo Kramarek. „Wir haben erst gar nicht so richtig daran geglaubt, dass er in Erfüllung geht.“ Der Wunsch konnte erfüllt werden, es fand sich ein Person, die ihre alte Waschmaschine loswerden wollte. „Aber wir haben auch einen geschmückten Weihnachtsbaum oder selbstgebastelte Mobiles für bettlägerige Senioren verschenken können. Total schön!“

Oft seien es aber ganz gewöhnliche Dinge, die sich gewünscht werden, so Initiatorin Marina Thümer. „Selbstgebackene Plätzchen oder warme Socken sind ganz oft dabei. Einfach Sachen, die einem die kalten Tage erleichtern“

Aktion läuft bis zum 29. Dezember

Zudem wollen die beiden Initiatoren mit dem Verkauf von selbst gemachtem Likör Geld sammeln. An den Wochenenden 22. bis 24. November sowie 14. und 15. Dezember stehen sie daher in der Weihnachtsscheune auf dem Weihnachtsmarkt auf dem Neutorplatz. Der Erlös fließt vollständig in die Wunscherfüllung.

Bis zum 29. Dezember läuft die Wunschbaum-Aktion in dem Dinslakener Einkaufszentrum. Wer Geschenke persönlich abgeben will oder sich informieren möchte, findet das Team rund um Ingo Kramarek und Marina Thümer immer dienstags und freitags in der Zeit von 17 bis 20 Uhr persönlich an der Weihnachtstanne an. „Wir hoffen auf einen ähnlichen Erfolg wie letztes Jahr und auch, dass mehr Städte sich an der Aktion beteiligen“, so Thümer. „Ein guter Zweck kann gar nicht genug Reichweite haben.“

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