Streit

Dinslakener Facebook-Zoff: Nun soll ein Mediator vermitteln

Wegen seiner Verhaltens auf Facebook habens ich die Wunderfinder bei der Dinslakener Bürgermeisterin über den Ratsherrn Ingo Kramarek beschwert.

Wegen seiner Verhaltens auf Facebook habens ich die Wunderfinder bei der Dinslakener Bürgermeisterin über den Ratsherrn Ingo Kramarek beschwert.

Foto: Ingo Otto / FUNKE Foto Services

Dinslaken.  Ein Mediator soll nun zwischen UBV-Ratsherr und Facebook-Admin Ingo Kramarek und den Wunderfindern vermitteln. Es geht um gelöschte Beiträge.

Ein Mediator soll zwischen den Wunderfindern und Ingo Kramarek vermitteln. Das hat Bürgermeisterin Michaela Eislöffel vorgeschlagen.

Ingo Kramarek, der Ratsherr der UBV ist und eine große Facebookgruppe in Dinslaken leitet, löscht in dieser Gruppe alle Hinweise auf die Wunderfinder (die NRZ berichtete). Der Verein, der ehrenamtlich Obdachlose unterstützt, hatte sich deswegen an Parteien und Bürgermeisterin gewandt. Beide Seiten sollen der Mediation offen gegenüber stehen, so Wunderfinder-Vorsitzender Ludger Krey auf Anfrage der NRZ. Auch CDU und FDP haben auf das Schreiben des Vereins reagiert und wollen das Thema bei Fraktionssitzungen ansprechen.

Strafanzeigen sind nicht betroffen

Die Strafanzeigen, die Kramarek gegen etwa 15 Bürger, darunter auch Kommunalpolitiker aus Dinslaken, gestellt hat, sind aber vom Mediationsverfahren nicht betroffen. In der Sache ermittelt der Staatsschutz. (aha)

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