Erneuerung

Drei neue Brücken an der Autobahn 3 im Bereich Hünxe

Symbolbild: Entlang der A3 werden in Zukunft Brücken erneuert.

Foto: Heiko Kempken

Symbolbild: Entlang der A3 werden in Zukunft Brücken erneuert. Foto: Heiko Kempken

Hünxe.   In den kommenden Jahren werden auf Gemeindegebiet drei Autobahnbrücken erneuert, um einer höheren Verkehrsbelastung Stand zu halten.

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Autofahrer und Berufspendler stöhnen aktuell über die Sanierung der Fahrbahndecke auf der A3 zwischen Hünxe und Dinslaken. In den kommenden Jahren werden entlang der Autobahn zudem Brücken erneuert. Drei liegen auf Hünxer Gebiet, die Bauarbeiten dazu beginnen aller Voraussicht nach ab 2019.

22 „mindertragfähige Brücken“ werden erneuert

Zunächst hat der Landesbetrieb Straßen NRW dabei die Brücke Dinslakener Straße (L1) zwischen Bruckhausen und Hünxe sowie die Brücke an einem Waldweg in der Nähe der Bergehalde – beide Übergänge verlaufen unter der Autobahn A3 – im Blick. Letztere Brücke sei kein befestigter Weg, werde verstärkt von Forstwirtschaft und Wanderern genutzt, gab Klaus Lehmann, der beim Bauamt der Gemeinde Hünxe tätig ist, Auskunft. An diesen Stellen würden ab 2019 die Strecken saniert und die Brücken erneuert werden, bestätigte André Deutenberg, Projektleiter Brückenbau von Straßen NRW. Beide Brücken hätten eine Traglast von mindestens 60 Tonnen.

Von der niederländischen Grenze bis Hünxe: In diesem Gebiet der A3 beschäftigt sich der Landesbetrieb ab 2018 außerdem mit insgesamt 22 „mindertragfähigen“ Brücken, die über die A3 verlaufen. Auf Hünxer Gebiet gehört die Brücke Schwarzensteiner Weg bei Drevenack dazu (Traglast circa zwölf Tonnen). Ab dem kommenden Jahr wird mit den ersten Arbeiten an Brücken in Emmerich begonnen, dann werde sukzessive weiter vorgegangen. Mittelfristig - in circa drei bis vier Jahren – würde die Brücke in Drevenack erneuert werden, so Deutenberg.

Regelmäßige Bewertungen der Querungen

Die betroffenen Brücken stammen aus den 60er Jahren. Seither ist die Verkehrsbelastung angestiegen: „Die Brücken entsprechen nicht mehr den neusten Anforderungen“, sagt André Deutenberg von Straßen NRW. Er betont, dass die Brücken in keinem schlechten Zustand seien, es dabei vor allem um die zukünftige Nutzung gehe.

Alle 22 Brücken seien mit der Note 2,7 oder besser bewertet worden, erst ab der Note 4,0 sei eine Brücke in einem schlechten Zustand, erläuterte André Deutenberg. „Wir bewerten Dauerhaftigkeit, Standsicherheit und Verkehrssicherheit.“ Alle sechs Jahre gebe es eine Hauptprüfung, alle drei Jahre eine einfache Prüfung. Wenn es dabei zu Auffälligkeiten komme, finde eine Sonderprüfung statt,erklärte er das Verfahren.

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