Brauchtum

„Ein Aushängeschild des Denkmaltages“

Die Windmühle in Hiesfeld.

Die Windmühle in Hiesfeld.

Foto: Heiko Kempken/WAZ FotoPool

Dinslaken.   Windmühle, Wassermühle und Mühlenmuseum in Hiesfeld öffnen am Sonntag von 10 bis 18 Uhr

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„Wir sind ein Aushängeschild des Denkmaltages, weil wir zwei Mühlen haben“, freut sich Kurt Altena, Vorsitzender des Mühlenvereins Hiesfeld, schon auf den kommenden Sonntag. Denn am Tag des offenen Denkmals haben auch die Windmühle und die Wassermühle samt Mühlenmuseum von 10 bis 18 Uhr für interessierte Besucher geöffnet.

„Im Vorjahr waren es etwa 500 Besucher, wir hatten leider etwas Pech mit Wetter“, blickt der 84-Jährige zurück. Diesmal rechnet der Mühlenverein mit knapp doppelt so vielen, etwa wie beim jährlichen Mühlentag zu Pfingsten. Die Organisatoren hoffen natürlich auch auf Wind, „damit wir die Flügel bespannen können“. Vor einigen Jahren wurde die Turmwindmühle aus dem Jahr 1822 erst komplett renoviert. Auch das Mühlrad der Wassermühle wird sich drehen. Derzeit holt der Lippeverband den angeschwemmten Sand aus Rotbach und Rückhaltebecken heraus. „Mehr Wasser ist gut für die Mühle“, weiß Altena. Im Mühlenmuseum nebenan können die Besucher die 61 Mühlenmodelle bestaunen mit der voll funktionsfähigen Kugelmühle als Blickfang.

An allen Örtlichkeiten bieten die Vorstandsmitglieder um Kurt Altena und Heinz Siemenowski währen der Öffnungszeiten Führungen an, die Mühlenfrauen servieren in der Cafeteria selbstgebackenen Kuchen und Schnittchen – „wir haben eine tolle Crew“, freut sich der Vorsitzende. In der Windmühle läuft zudem der Film „Früher und heute“, der Weg vom Korn zum Brot im Wechsel der Jahrzehnte zeigt. Beide Hiesfelder Kleinode lassen durch einen Spaziergang gut verbinden.

Wer den Besuch des Mühlenmuseums am 14. September verpasst, kann diesen jeden Sonntag nachholen. Von 9.30 bis 12.30 Uhr ist geöffnet. „Wir haben immer 40 bis 60 Besucher“, so Kurt Altena. Nach Anmeldung kommen in der Woche viele Schulklassen (etwa 60 im Jahr) oder Gruppen aus Vereinen der näheren und weiteren Umgebung. Eintritt werde weiterhin nicht erhoben: „Wir sind auf Spenden angewiesen.“

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