Made in Dinslaken

Ein Eisenrauch-Smoker besonders für echte BBQ-Freunde

Einweihung der großen selbst entwickelten Smoker-Grills der Albert-Schweitzer-Einrichtung.

Foto: Frank Oppitz

Einweihung der großen selbst entwickelten Smoker-Grills der Albert-Schweitzer-Einrichtung. Foto: Frank Oppitz

Dinslaken.   Die Albert-Schweitzer-Werkstätten in Dinslaken haben den eigenen Eisenrauch-Smoker entwickelt. Das Gerät ist keine Massenware, eher zum Vererben.

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Vor ungefähr einem Jahr kam die Idee, etwas zu entwerfen, dass die Albert-Schweitzer-Werkstätten aus dem Alltag hinauskatapultiert. Und so beschlossen Jörg Claaßen, Werkstattleiter der Albert-Schweitzer-Werkstätten, Astrid Schiemann und Stephan Schilke, Leiter des Standortes an der Thyssenstraße, in eine, wie sie es nennen „Männerdomaine“ vorzudringen. Sie bauten einen Smoker und entwickelten direkt eine vollständige Marke dazu.

Seit Anfang Oktober gibt es ein Wort/Bild-Patent für die Marke „Eisenrauch°°-BBQ & more“. Ideen für ein Gesamtkonzept und den Ausbau der Marke gibt es viele. Sie reichen vom Anzünder über passende Gewürze bis zu Honig und Bekleidung.

Bewusst Zeit gelassen

Bei der Entwicklung wurde sich bewusst Zeit gelassen. Über ein Jahr dauerte es, bis die Schablonen für die einzelnen Elemente des Smokers fertig waren. Diese sind wichtig, damit die in den Einrichtungen beschäftigten Menschen mit psychischer Erkrankung in der Lage sind, den Smoker allein und ausschließlich in den Dinslakener Standorten zu bauen. „Unsere Beschäftigten haben viele tolle Fähigkeiten, wir nutzen diese in Teilbereichen“, lobt Jörg Claaßen.

Die Albert-Schweitzer-Werkstätten haben einen großen XXL Smoker Grill entworfen und gebaut. Demnächst soll dieser auf Street- Food-Festivals, Weihnachtsmärkten, Firmenfeiern oder anderen großen Veranstaltungen stehen. Auch Catering gehört mit zum Programm. Doch bei dem großen Smoker bleibt es nicht. Es wurde auch ein kleinerer Smoker entworfen, den jeder kaufen kann und der bei jedem Grillbegeisterten in den Garten passt. Der Prototyp ist fertig und soll laut des Entwicklers Stephan Schilke in der obersten Liga auf dem Markt spielen in Bezug auf Qualität und Standard. „Bei anderen Herstellern gehört unsere Ausstattung zur Luxusvariante.“ Mit einem Preis von knapp 2500 Euro ist das Gerät auch keine Massenware, sondern vielmehr ein „Gerät zum Vererben“.

Über 300 Kilo Gewicht

Der Deckel besteht aus acht Millimetern Stahl, der Smoker hat ein Gewicht von über 300 Kilogramm. Es sind Details wie der mitdrehende Griff, zwei Temperaturmessgeräte auf Grillguthöhe und eine Kochplatte über dem Feuer, die die Besonderheit ausmachen. Das Gerät ist einfach umzubauen, zum „reverse flow Smoker“ und zum „off set Smoker“. Außerdem gibt es einen extra Anschluss für ein Kerntemperaturthermometer. Auch die zwei nebeneinander liegenden Schornsteine sind bei anderen Smokern nicht üblich und spiegeln sich in dem Design des Logos „Eisenrauch°°“ durch die beiden Punkte hinter dem Wort wieder.

Das komplette Produkt kommt aus der Region, das Holz aus der eigenen Schreinerei. Ein Bäcker aus Walsum hat ein eigenes Rezept für die Maisbrötchen entwickelt. Auch der Koch ist hingerissen und tüftelte mit viel Liebe an dem marinierten Fleisch. Die Premiere für den XXL-Smoker war übrigens der Weihnachtsmarkt in der Einrichtung: und schon da waren viele der Besucher von dem Gerät begeistert.

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