Pläne

Ein Rewe-Neubau in Hünxe auf fast 1000 Quadratmetern

Der Nuyken-Komplex am Marktplatz in Hünxe wird einem Neubau für den Rewe-Lebensmittelmarkt weichen. Die Bebauungpläne liegen vor.

Foto: Heiko Kempken

Der Nuyken-Komplex am Marktplatz in Hünxe wird einem Neubau für den Rewe-Lebensmittelmarkt weichen. Die Bebauungpläne liegen vor. Foto: Heiko Kempken

Hünxe.   Heute gibt es einen Sachstandsbericht im Hünxer Planungs- und Umweltausschuss. Auch die Gleichstromtrasse „A-Nord“ von Amprion ist ein Thema.

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Sachvorträge zum Neubau eines Rewe-Lebensmittelmarktes in Hünxe und zur Gleichstromverbindung „A-Nord“ durch die Amprion GmbH stehen im Zentrum der heutigen Sitzung des Planungs- und Umweltausschusses um 17 Uhr im Rathaus (mit Einwohnerfragestunde).

In Hünxe, Am Marktplatz 8, plant die Rewe-Gruppe bekanntlich den Neubau eines Lebensmittelmarktes mit 996 qm Verkaufsfläche inklusive Bäckerei (56 qm) plus Café-Bereich (35 qm). Der bestehende Gebäudekomplex „Nuyken“ wird abgerissen. Eine Erweiterung des bestehenden Rewe-Marktes (aktuell 610 qm), Am Marktplatz 5, scheidet aus, „da an dieser Stelle nicht ausreichend Verkaufsfläche für einen zeitgemäßen Lebensmittelmarkt realisiert werden kann“, so die Verwaltung.

Im Einzelhandelskonzept der Gemeinde Hünxe werden als Entwicklungsziele für den zentralen Versorgungsbereich des Ortszentrums unter anderem folgende Empfehlungen ausgesprochen: „Stärkung eines Magnetbetriebs der Lebensmittelbranche durch einen zeit- und nachfragegemäßen Ausbau der Ladenflächen, und zwar unmittelbar am Objekt selbst oder – sofern die verfügbaren Flächen hierzu nicht ausreichen sollten – in unmittelbarer räumlicher Nähe innerhalb des zentralen Versorgungsbereiches.“ Und: Ausbau von Angeboten der Außengastronomie. Laut Verwaltung werde mit dem Neubau diesen Empfehlungen entsprochen. Außerdem diene er der Attraktivitätssteigerung des zentralen Marktplatzes in Hünxe.

Der Bauantrag für den Rewe-Markt liegt jetzt vor. Das dazu vom Institut „Stadt + Handel“ erstellte Verträglichkeitsgutachten bestätigt, dass „von dem Vorhaben keine schädlichen Auswirkungen auf den Bestand und/oder die Entwicklung zentraler Versorgungsbereiche zu erwarten sind“. Das schalltechnische Gutachten bestätigt die Einhaltung der Immissionsrichtwerte bei den Schallschutzmaßnahmen.

Der Bebauungsplan sieht ein Mischgebiet mit zweigeschossiger Bebauung vor – Verkaufsfläche und Lager im Erdgeschoss, Sozialräume und Toiletten im Obergeschoss. Um das Bauvorhaben auf dem Grundstück realisieren zu können, ist eine Befreiung von Festsetzungen des Bebauungsplanes beantragt: geringe Überschreitung der Baugrenzen (um 30 qm) und der Grundflächenzahl (für Zuwegung und Stellplätze) – der Parkplatz erhält versickerungsfähiges Verbundbetonsteinpflaster, für zwei zu fällende Kastanien sind als Ersatz eine Rotbuche und ein Ahorn vorgesehen.

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