EMSCHER

Emscher-Umbau in Dinslaken liegt im Zeitplan

Die Umbauarbeiten der Kläranlage Emschermündung in Dinslaken gehen voran und werden im Zeitplan abgeschlossen. Foto:Rupert Oberhäuser

Die Umbauarbeiten der Kläranlage Emschermündung in Dinslaken gehen voran und werden im Zeitplan abgeschlossen. Foto:Rupert Oberhäuser

Dinslaken.   Der Umbau der mechanischen Reinigung auf der Emscher-Kläranlage kommt gut voran. Bereits Mitte 2018 ist mit der Inbetriebnahme zu rechnen.

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Die Arbeiten der Emschergenossenschaft im Rahmen des Umbaus der mechanischen Reinigung auf der Kläranlage Emschermündung in Dinslaken seien voll im Zeitplan, wie die Emschergenossenschaft meldet. Die Inbetriebnahme dieser Reinigungsstufe der ehemaligen „Kloake des Ruhrgebiets“, der Emscher, ist bereits für voraussichtlich Mitte 2018 geplant.

Die neuen Gebäude wurden schon fertig gestellt

Die neuen Gebäude wurden bereits komplett fertig gestellt. Sie bilden die Grundgerüste für das neue Einlaufpumpwerk, wo das Abwasser in die Kläranlage gelangt, für das Rechenhaus, den Sandfang sowie für die kreisrunden Vorklärbecken. Aktuell ist die Emschergenossenschaft mit dem Einbau der Maschinen- und Elektrotechnik beschäftigt. Die Schneckenpumpen, die das unterirdisch ankommende Abwasser in die Kläranlage heben, werden Ende Oktober eingebaut.

Bereits komplett beendet sind die Arbeiten im Bereich der biologischen Klärung. Hier kommen Mikroorganismen, beziehungsweise Bakterien zum Einsatz. Damit die „kleinsten freien Mitarbeiter“ der Emschergenossenschaft vernünftig „arbeiten“ können, wird unter der Wasseroberfläche stetig Sauerstoff zugeführt. Diese teils veralteten Belüftungselemente galt es auszutauschen.

Auch nach 2018 wird noch gebaut

Dennoch wird die Emschergenossenschaft auch noch nach 2018 im Bereich bauen müssen: Dann stehen Arbeiten bei der Nachklärung an. Hier werden die Räumer und Schlammabzieher erneuert. Aktuell sind rund die Hälfte der Baumaßnahmen hier abgeschlossen. 2019 soll der Rest fertig gestellt sein, so die Emschergenossenschaft.

Denn der bisherige Schlammabzug ist auf das aktuelle Emscher-System ausgerichtet. Doch nach der Entflechtung der Emscher wird nicht mehr die gesamte Wassermenge der Emscher und damit verdünntes Abwasser durch die Anlage fließen, sondern nur noch das Abwasser, das über den derzeit noch entstehenden, neuen unterirdischen Abwasserkanal zugeleitet wird. Daher gilt es, auch diese Anlage fit für die Zukunft zu machen, erklärt die Emschergenossenschaft den Umbaubedarf..

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