Ausschuss

Entwurf für den Bahnhofsplatz wird im Spätsommer vorgestellt

Die Sanierung des Bahnhofsvorplatz in Dinslaken soll im September auf den Weg gebracht werden.

Die Sanierung des Bahnhofsvorplatz in Dinslaken soll im September auf den Weg gebracht werden.

Foto: Lars Fröhlich / Funke Foto Services GmbH

Dinslaken.   Die Neugestaltung des Bahnhofsplatzes in Dinslaken war ein Thema im Ausschuss für Liegenschaften und Wirtschaftsförderung.

Der Ausbau der Augustastraße, der Bahnhofsvorplatz sowie das Gewerbegebiet an der Stadtgrenze zu Duisburg waren Themen im Ausschuss für Liegenschaften und Wirtschaftsförderung.

Der Zeitplan für die Sanierung des Bahnhofsplatz

Noch offen ist die Frage, wie die Dächer des Busbahnhofs aussehen. Da mittlerweile der Standort der Busse geklärt sei, habe man, wie eine Mitarbeiterin der Verwaltung berichtete, mit der Planung losgelegt. Im September wolle man entsprechende Pläne präsentieren. Am 16. September soll der Planungs- und Umweltausschuss den Entwurf für die Neugestaltung des Bahnhofsvorplatzes samt Busdach beschließen. Dann soll auch eine Kostenberechung vorliegen. Bei einer weiteren öffentlichen Veranstaltung im Spätsommer wolle man den Entwurf präsentieren.

Peter Steinbeißer (SPD) wollte wissen, ob am neuen Busbahnhof Induktionsschleifen vorgesehen sind, über die Elektrobusse aufgeladen werden können. Wie die Verwaltung berichtete, habe man von der Niag und vom Unternehmen RVN (Regionalverkehr Niederrhein) auf Anfrage erfahren, dass eine große Umrüstung auf E-Fahrzeuge nicht anstehe. Bürgermeister Dr. Michael Heidinger erklärte, dass die Busse wahrscheinlich am Bahnhof nicht so lange verweilen, wie für einen Ladevorgang nötig wären.

Der Zeitplan für das Handlungskonzept Lohberg

Der Zeitplan für das Integrierte Handlungskonzept für Lohberg verschiebt sich um einige Monate. Wie berichtet bekomme man aufgrund der Anforderungen das Konzept nicht bis August 2019 hin, sondern könne es erst im November zur Abstimmung vorlegen. Dessen ungeachtet könne man schon bis September erste Förderanträge stellen. Ab Mitte 2020 könnten die ersten Maßnahmen umgesetzt werden.

Straßenfest an der Augustastraße

Am Samstag, 29. Juni, laden die Anlieger der Augustastraße zu einem Straßenfest ein. Von 10 bis 13 Uhr stellen sich die Firmen vor, gibt es ein Programm für Kinder. Im Rahmen der Einwohnerfragestunde wurde berichtet, dass sich Anwohner beschwert haben, weil bis zu zehn Stellplätze mit Fahrzeuges eines Autohändlers blockiert werden. Wie der Bürgermeister erklärte, könne man ordnungsrechtlich nichts machen, da die Autos angemeldet seien. Man wolle mit dem Unternehmen eine einvernehmliche Lösung hinbekommen und führe deshalb Gespräch.

So geht’s im Gewerbegebiet B8 weiter

Zur Kenntnis genommen haben die Ausschussmitglieder den Bericht der Verwaltung zum Gewerbegebiet an der B8/Stadtgrenze Duisburg. Dort wollte die Bäckerei Schollin eine 20.000 Quadratmeter große Fläche bebauen. Da in der Zwischenzeit am jetzigen Standort an der Gerhard-Malina-Straße Erweiterungsmöglichkeiten ergaben, benötigt das Unternehmen an der B8 nur noch 10.000 Quadratmeter. Wie im Ausschuss erklärt wurde, sollen dort die Feinbäckerei (Kuchen und Teilchen), Seminarräume, ein Cafe und eine Verkaufseinheit entstehen. Am jetzigen Standort würden weiterhin Brötchen und Brote hergestellt. Wie die Verwaltung weiter berichtete, haben sich 18 Unternehmen bei der Stadt gemeldet, die sich im neuen Gewerbegebiet ansiedeln möchten.

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