Bauprojekt

FDP kritisiert Verzögerungbeim Sportpark

Der Wald auf dem ehemaligen Babcock-Gelände soll nach jetzigem Stand der Dinge im Winter 2014/15 gerodet werden, also ein Jahr später als geplant.

Der Wald auf dem ehemaligen Babcock-Gelände soll nach jetzigem Stand der Dinge im Winter 2014/15 gerodet werden, also ein Jahr später als geplant.

Foto: Peggy Mendel

Voerde.   Die FDP-Fraktion hält den Verzug der Maßnahme um ein Jahr für nicht nachvollziehbar und nicht hinnehmbar und fordert die Verwaltung auf, die Hintergründe im einzelnen und nachprüfbar darzulegen.

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Die FDP-Fraktion kritisiert die erhebliche Verzögerung beim Sportpark-Projekt in Friedrichsfeld. Der Zeitplan liegt laut Aussage der Verwaltung nach jetzigem Stand der Dinge ein Jahr in Verzug, mit der Fertigstellung kann erst im Sommer 2016 gerechnet werden. Als wesentliche Gründe werden die Forderung nach einer vertieften Prüfung von Alternativstandorten und die vorher nicht erwartete Notwendigkeit angeführt, den Flächennutzungsplan im Zuge des Waldersatzes ändern zu müssen (die NRZ berichtete).

In einem Schreiben an den Bürgermeister bezeichnet die FDP-Fraktion die Verzögerung als „nicht nachvollziehbar und noch weniger hinnehmbar“ und fordert die Verwaltung auf, im einzelnen und nachprüfbar schriftlich darzulegen, wie es zu den „Fehleinschätzungen, veränderten Beurteilungsgrundlagen“ und der Forderung nach einer vertieften Alternativstandort-Prüfung kam.

Was dem Sportverein „und vor allem seinen vielen aktiven Mitgliedern bis zur Fertigstellung noch zugemutet werden soll, überschreitet die Grenze des Erträglichen“, moniert die FDP und übt Kritik an den Fraktionen, die versucht hatten, über eine freiwillige Bürgerbefragung ein breites Meinungsbild in der strittigen Frage des Sportparkbaus zu bekommen. Diese hätten für immer neue Verzögerungen gesorgt, um so die beschlossene Maßnahme gänzlich zu verhindern, so die FDP.

Sie äußert sich erstaunt darüber, dass es der Verwaltung auch zwei Jahre nach dem Grundsatzbeschluss des Rates nicht gelungen sei, die gesetzlichen Voraussetzungen für die Rodung der Fläche und für weitere Maßnahmen zu schaffen. „Die FDP-Fraktion erwartet von der Verwaltung, die eingetretene Verzögerung nach besten Kräften wettzumachen, damit die Fertigstellung der Anlage schneller als mitgeteilt erfolgt.“

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