Sanierung

Förderturm der Zeche Lohberg wird nicht vor 2020 fertig

Die alten Treppengeländer des Förderturms vor dem Förderturm Lohberg sind nach der langen Liegezeit nicht mehr zu gebrauchen.

Die alten Treppengeländer des Förderturms vor dem Förderturm Lohberg sind nach der langen Liegezeit nicht mehr zu gebrauchen.

Foto: Jochen Emde

Gravierendere Schäden als zunächst angenommen: Der Förderturm der Zeche in Dinslaken-Lohberg kann nicht vor Ende 2020 vollständig saniert sein.

Der Förderturm der Zeche Lohberg wird nicht vor Ende 2020 saniert sein. Das bestätigt ein RAG-Sprecher auf Anfrage der NRZ. Der Fördergerüst muss eingerüstet und der Korrosionsschutz erneuert werden.

Geländer muss komplett ersetzt werden

Allerdings sind die Schäden offenbar „gravierender als es schien“, so der Sprecher. Auch müsse das komplette Geländer – es liegt seit seinem Abbau auf dem Grundstück – ersetzt werden.

Zudem müssen begehbare Flächen auf dem Turm geschaffen werden – er soll ja zur ewigen Wasserhaltung genutzt werden und muss daher begehbar sein. Das sei „alles deutlich umfangreicher“ als gedacht.

Auch die Ruhr-Triennale habe die Arbeiten ausgebremst. Zuerst muss der Schacht für die Wasserhaltung präpariert werden – er wird mit Ausnahme von den Rohren für die Tauchpumpen verfüllt.

Erst dann kann das Gerüst aufgebaut werden, um den Förderturm zu sanieren. Ganz am Ende kann das Förderrad wieder montiert werden.

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