Freibad Hiesfeld

Freibadverein demonstriert in Badehosen vorm Rathaus

Der Freibadverein Hiesfeld demonstriert im Stadtpark mit einem mobilen Freibad, für den Erhalt des Hiesfelder Freibades.

Der Freibadverein Hiesfeld demonstriert im Stadtpark mit einem mobilen Freibad, für den Erhalt des Hiesfelder Freibades.

Foto: Heiko Kempken / Heiko Kempken / FUNKE Foto Services

Dinslaken.   Freibadverein Hiesfeld demonstriert mit einem mobilen Bad und Badekleidung vor dem Rathaus für den Erhalt des Bades. Hauptausschuss diskutiert.

So schön kann demonstrieren sein! Unter dem Motto „Pack die Badehose ein, nimm dein kleines Schwesterlein und dann nichts wie auf zum Rathaus!“ hat der Freibadverein Hiesfeld am Dienstag zur Demonstration vor dem Rathaus aufgerufen. Ausgerüstet mit einem „mobilen Freibad“, Badetüchern, Sonnenschirmen und in Badekleidung breiteten sich die Mitglieder des Vereins im - schwimmbadlosen - Stadtpark aus und wollten so der Notwendigkeit eines Freibades in Dinslaken Ausdruck verleihen. „Sollte die Entscheidung gegen ein Freibad kommen, gibt es die nächsten drei -vier Jahre noch nicht mal eine Liegewiese!“, so Freibadvereins-Vorsitzender Thomas Giezek. Denn durch die Bauarbeiten zur Erweiterung des Dinamare ist auch die dortige Wiese belegt. Gleichzeitig diskutierte der Hauptausschuss das Bäderkonzept (Bericht folgt).

Am 2. Juli entscheidet der Stadtrat

Schlussendlich entscheidet aber der Stadtrat am Dienstag, 2. Juli, über das weitere Vorgehen sowie über den von Limit vorlegten Antrag, per Crowdfunding für das Bad zu sammeln. Bis zur Ratssitzung will die Stadtverwaltung auch das von Wolfgang Hein, dem Architekten des Freibadvereins, vorlegte Konzept zur „Revitalisierung des Freibades Hiesfeld“ bewerten. Und dann startet die nächste Demo in Badehosen.

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