FREIBAD HIESFELD

Freibadverein Hiesfeld appelliert an Stadtwerke-Aufsichtsrat

Die Uhr tickt für den Standort Hiesfeld. Montag will sich der Aufsichtsrat der Stadtwerke auf eine Alternative festlegen.

Die Uhr tickt für den Standort Hiesfeld. Montag will sich der Aufsichtsrat der Stadtwerke auf eine Alternative festlegen.

Foto: aha

Dinslaken.   Der Aufsichtsrat der Stadtwerke soll die Pläne des Freibadvereins prüfen, bevor er einen Alternativ-Standort beschließt, fordert der Verein.

Der Freibadverein Hiesfeld appelliert an den Aufsichtsrat der Stadtwerke, sich vor dem Festlegen auf eine Alternative zum Freibad mit dem Konzept des Vereins zum Bau eines Freibades am Standort Hiesfeld zu beschäftigen. Der Aufsichtsrat der Stadtwerke soll sich am Montag, 28. Mai, bei einer Sitzung auf einen Alternativstandort zu Hiesfeld festlegen. Dort ist der Boden laut Gutachten nicht tragfähig. Am 6. Juni ist das Bäderkonzept dann bereits Thema im Sportausschuss (17 Uhr, Rathaus). „Bevor Sie eine Empfehlung für den Rat beschließen, sollten Sie sich über den neuesten Stand informieren und sich gemeinsam das Konzept anschauen, das wir erarbeitet haben und das weit unter den Kosten eines Neubaus liegt“, so Thomas Giezek, Vorsitzender des Freibadvereins.

Das Konzept des Freibadvereins soll etwa 2 Millionen Euro kosten

Wolfgang Hein, Architekt und Vizepräsident des Deutschen Schwimmverbandes, hat ein Konzept erstellt, nach dem in dem alten Becken des Freibades Hiesfeld ein neues Edelstahl-Becken gebaut werden soll. Dieses soll zudem flexibel sein und Schwankungen, die aufgrund der widrigen Bodenverhältnisse entstehen könnten, ausgleichen können. Aufgrund der Kosten von etwas mehr als zwei Millionen Euro müsste der Auftrag nicht europaweit ausgeschrieben werden, so Giezek.

„Die Bereitschaft, sich an einer erneuten EU-weiten Ausschreibung der Planungsleistung für die Errichtung eines Freibads am jetzigen Standort in Hiesfeld zu beteiligen“ hatte der Rat einem potenziellen Architekten des Freibadvereins allerdings auferlegt. Ebenso das Beibringen einer Bankbürgschaft in Höhe der Investitionssumme.

Werden die Pläne aus 2012 reaktiviert?


Im Rahmen der Diskussion um das Bäderkonzept im Jahr 2016 war auch ein Gutachten aus dem Jahr 2012 zur Sprache gekommen. Damals wurden die Kosten für ein Außenbecken am Dinamare samt Außenumkleiden mit rund 2,1 Millionen Euro beziffert. Ob diese Variante nun wieder in Betracht kommen könnte, erden die Stadtwerke nach der Sitzung des Aufsichtsrats am Montag mitteilen.Der Freibadverein hatte laut Ratsbeschluss bis zur nächsten Sitzungsperiode, die nun beginnt, Zeit, ein alternatives Konzept, das alle Bedingungen erfüllt, vorzulegen. Am 11. Juni, 19 Uhr, will der Verein die Planungen bei einer Mitgliederversammlung vorstellen.

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