CDU Herbstklausur

Gemeinde Hünxe: Breitbandausbau wird starten

Breitbandausbau fürs schnelle Internet. Die Ausschreibung in den Außenbereichen der Gemeinde Hünxe ist abgeschlossen.

Breitbandausbau fürs schnelle Internet. Die Ausschreibung in den Außenbereichen der Gemeinde Hünxe ist abgeschlossen.

Foto: Eberhard Demtröder

Hünxe.  Auf der Herbstklausur der CDU Hünxe über Zukunftsthemen der Gemeinde referierte der neue Kämmerer Michael Häsel zu Projekten in nächster Zeit.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Auf ihrer Herbstklausur befasste sich die CDU-Fraktion mit den Zukunftsthemen der Gemeinde. Der neue Kämmerer Michael Häsel referierte über die Projekte, die in der nächsten Zeit in Hünxe angepackt werden.

Nach dem Sportplatz Bruckhausen ist das nächste Projekt des ISEK-Prozesses die Erneuerung des Hünxer Ortskerns. Nach einem Architekturwettbewerb im nächsten Jahr soll dann der Bereich zwischen Marktplatz und Rathaus auf den öffentlichen Flächen erneuert werden.

Bebauungsplan 50 in Bucholtwelmen wird angepackt

In Bucholtwelmen wird nun der Bebauungsplan 50 angepackt. Eine Recyclinganlage zur Aufbereitung von Bauschutt soll dort entstehen. Diese soll als Endprodukt einen Ersatzstoff für Kies erstellen. Geplant ist zudem ein Parallelhafen am Kanal und die Reaktivierung der Kreisbahn. Auf diesem Wege sollen dann die benötigten Güter ohne Lkw-Verkehr zu den Produktionsanlagen gelangen. „Die CDU registrierte zufriedenstellend, dass damit der Prozess der Schaffung von Arbeitsplätzen und der Generierung zusätzlicher Gewerbesteuern weiter vorangetrieben wird“, erklärt Fraktionsvorsitzender Dr. Michael Wefelnberg.

Die Ausschreibung für den Breitbandausbau in den Außenbereichen der Gemeinde Hünxe ist abgeschlossen. Auf der Ratssitzung am 5. Dezember soll dazu ein Beschluss gefasst werden. Der Ausbau soll dann im darauffolgenden Jahr beginnen. Bis das letzte Haus im Fördergebiet angeschlossen ist, sollen etwa 36 Monate vergehen.

Ausbau Windenergie: keine weitere Fläche geplant

Auch zu den Gerüchten um einen weiteren Ausbau der Windenergie in Hünxe äußerte sich Michael Häsel: neben den bestehenden Windenergiekonzentrationsflächen, die bereits gebaut sind, sei zur Zeit keine weitere Fläche geplant. Lediglich in den bestehenden Konzentrationsflächen sei es jedem Investor freigestellt, eine weitere Windkraftanlage zu errichten. Nach Ansicht der CDU-Fraktion stellt sich für die Zukunft die Frage, „ob der weitere Ausbau der Windenergie in Hünxe sinnvoll ist, solange nicht die Speicherlösungen geklärt sind“. Da es zudem ein erhebliches Akzeptanzproblem sei, „wäre es eventuell sinnvoll in Hünxe den Ausbau der Solarenergie zu forcieren“ – und die Fassadenerneuerung, die der Verschönerung des Ortsbildes diene. Die CDU-Fraktion weist interessierte Bürger darauf hin, „dass sie dieses Angebot nutzen mögen, um für den Klimawandel gerüstet zu sein“.

Quartiersmanager hat seine Arbeit aufgenommen

Eine weitere Nachricht für die Dorferneuerung: Der Quartiersmanager der Gemeinde Hünxe hat jetzt seine Arbeit aufgenommen. Er residiert im Nebeneingang des Sparkassengebäudes. Diese Person werde den Prozess der Dorferneuerung steuern und begleiten, erklärt die CDU. Zudem könnten auch Privatpersonen dort Anträge stellen und sich vor Ort informieren.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben