Ausschuss Hünxe

Grünes Licht für Industrie- und Gewerbepark „In der Beckuhl“

Im IGP Bucholtwelmen entsteht der Kooperationsstandort  In der Beckuhl.

Im IGP Bucholtwelmen entsteht der Kooperationsstandort In der Beckuhl.

Foto: Hans Blossey

Hünxe.  Planungs- und Umweltausschuss gibt grünes Licht für Bebauungsplan. 27 Hektar Fläche für Kooperationsstandort. Letzte Sitzung von Cappell-Höpken.

Der Planungs- und Umweltausschuss der Gemeinde Hünxe hat gestern die 54. Änderung des Flächennutzungsplanes und die Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. 58 „Industrie- und Gewerbepark ‘In der Beckuhl’“ einstimmig beschlossen. Für Vermessungsgrundlage, Planung und Gutachten entstehen Kosten von rund 130.000 Euro.

Zur Weiterentwicklung des Wirtschaftsstandortes Metropole Ruhr hatte die Verbandsversammlung des RVR im Juni beschlossen, als Kooperationsstandorte im Verbandsgebiet insgesamt 24 größere zusammenhängende Gewerbe- und Industrieflächen auszuweisen und für flächenintensive gewerbliche Ansiedlungsvorhaben mit einem Grundstücksbedarf ab fünf Hektar entsprechende Flächenvorsorge für die Gesamtregion zu treffen. Der Standort in Hünxe-Bucholtwelmen ist einer der 24 ausgewählten Standorte. Dort sollen neue Industrie- und Gewerbeflächen im Umfeld des vorhandenen Gewerbe- und Industriestandortes auf einer Fläche von 27 Hektar entwickelt werden.

Gute Standortbedingungen für Gewerbe und Industrie

Der Planänderungsbereich besitzt sehr gute Standortbedingungen für eine gewerblich-industrielle Nutzung. Genannt werden: das so vorgeprägte Umfeld in unmittelbarer Nachbarschaft; ein wirtschaftlicher Flächenzuschnitt in städtebaulicher Abrundung der bestehenden gewerblichen Nutzungen; der Anschluss an das überörtliche Hauptverkehrsstraßennetz mit der Anschlussstelle Hünxe an die A3. Und der geforderte unmittelbare Anschluss an einen vorhandenen Siedlungsbereich ist gegeben.

In unmittelbarer Nähe befindet sich der Geltungsbereich des Bebauungsplanes Nr. 50 „Industriegebiet Wesel-Datteln-Kanal“ mit Gleisanschluss und optionaler Fläche zur Entwicklung eines Parallelhafens. Wesentliche Ziele sind: Entwicklung industriell- und gewerblich genutzter Flächen – möglichst klimafreundlich; damit verbundene Stärkung des Industrie- und Gewerbestandortes Hünxe; Schaffung von Arbeitsplätzen; planungsrechtliche Sicherung der beabsichtigten Nutzung. „Mit den Stellungnahmen von Kreis Wesel und RVR können wir ins Verfahren gehen und die Büros beauftragen“, sagte Gisela Lehmkuhl von der Verwaltung.

Letzte Ausschusssitzung für Arnd Cappell-Höpken

Unter dem Punkt „Mitteilungen“ verkündete Arnd Cappell-Höpken (CDU), das dies seine letzte Ausschusssitzung gewesen sei. Als neu gewählter stellv. Vorsitzender der CDU-Kreistagsfraktion kümmere er sich um die Regionalplanung nur noch über sein Kreistagsmandat. „Ich habe Hoffnung, dass für Hünxe gute Ergebnisse erzielt werden.“ Und er dankte für die Zusammenarbeit. Applaus im Ausschuss. (P.N.)

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben