Innung für Informationstechnik

Handwerk: Gottfried Bison aus Dinslaken ist nun Obermeister

| Lesedauer: 2 Minuten
Gottfried Bison aus Dinslaken (l.) ist neuer ehrenamtlicher „Chef“ der Innung für Informationstechnik und traf in seiner Funktion auf den Präsidenten der Handwerkskammer Düsseldorf, Andreas Ehlert.

Gottfried Bison aus Dinslaken (l.) ist neuer ehrenamtlicher „Chef“ der Innung für Informationstechnik und traf in seiner Funktion auf den Präsidenten der Handwerkskammer Düsseldorf, Andreas Ehlert.

Foto: Wilfried Meyer / PR

Dinslaken.  Gottfried Bison ist neuer ehrenamtlicher „Chef“ der Innung für Informationstechnik. Er traf sich mit Präsident der Handwerkskammer Düsseldorf.

Zu einem Kennenlerngespräch mit Erfahrungsaustausch und mehr haben sich nun zwölf in den vergangenen gut anderthalb Jahren neu ins Amt gewählte Obermeister auf Einladung von Andreas Ehlert, Präsident der Handwerkskammer (HWK), getroffen.

Mit 232 Fachinnungen weist der Kammerbezirk Düsseldorf, der deckungsgleich mit dem Regierungsbezirk ist, die meisten Innungen in einem Kammerbezirk in Deutschland auf. Auch ein neuer Spitzenrepräsentant aus dem Dinslakener Handwerk war dabei: Der neue ehrenamtliche „Chef“ der Innung für Informationstechnik, Gottfried Bison.

Tour über die wirtschaftliche Gesamtsituation

Seinen Dank für das ehrenamtliche Engagement der Innungs-Spitzenrepräsentanten für den Zusammenhalt und die Interessenvertretung in ihren Fachberufen vor Ort und in der Region verband Ehlert mit einer Tour über die wirtschaftliche Gesamtsituation und über die aktuellen Marktbedingungen. Positiv vermerken konnte Ehlert dabei, dass nach ersten Auswertungsergebnissen der Herbstumfrage der Kammer die konjunkturelle Erholung branchenübergreifend gut vorankomme, aktuell allerdings noch nicht das „Vor-Corona“-Niveau des Jahres 2019 erreiche. Eine für das Handwerk als, so Ehlert, „Ausrüster der Energiewende“ günstige Perspektive, ergebe sich für zahlreiche Gewerke überdies aus der verschärften Notwendigkeit zu weiterer CO-Einsparung und forcierter Klimaschutzpolitik.

Erfreulich war auch diese Nachricht für den HWK-Präsidenten: Die pandemiebedingte Delle des vergangenen Jahres bei den Neuaufnahmen in Ausbildungsverhältnisse habe in 2021 im Gesamtschnitt aller Lehrberufe bereits wieder ausgeglichen werden können. Überschattet würden die Entwicklungstendenzen aktuell allerdings vom anhaltenden Engpass an Vorprodukten aus Metall, Kunststoff und Holz, was mit einem „teils erheblichen“ Preisauftrieb verbunden sei.

HWK sicherte Betrieben vor Ort enge Abstimmung und Unterstützung zu

Die Analysen wurden von Obermeisterseite aus einerseits bestätigt, andererseits ergänzt: Vor allem die gemeinsamen Anstrengungen, die exzellenten beruflichen Chancen im Handwerk herauszustellen und Schüler für die „Option Handwerk“ zu begeistern, müssten mit voller Energie und Fantasie weitergehen und wenn möglich noch ausgebaut werden.

Verstärkte kommunalpolitische Aufmerksamkeit in der Wahlperiode der Innungsspitzen werde den fortschreitenden Verödungstendenzen in Innenstadt- und Innerortslagen und den Auswirkungen und Mitgestaltungsmöglichkeiten des Wirtschaftssektors an der Mobilitätswende vor Ort gelten müssen, ergänzte Kammer-Hauptgeschäftsführer Dr. Axel Fuhrmann. Er und Ehlert sicherten für diese und weitere Herausforderungen für die Wettbewerbs- und Nachwuchssituation des Handwerks vor Ort die enge Abstimmung und Unterstützung der HWK zu.

Mehr Artikel aus dieser Rubrik gibt's hier: Dinslaken / Hünxe / Voerde

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben