Hoppeditzerwachen

Hoppeditz, Raketen und Orden beim DKV Blau-Weiß Dinslaken

Hoppeditzerwachen mit Sven Burre-Jacobi: Mit einem abwechslungsreichen Programm feierte der DKV Blau-Weiß  in der Aula des Hiesfelder Schulzentrums den Start der fünften Jahreszeit.

Foto: Lars Fröhlich

Hoppeditzerwachen mit Sven Burre-Jacobi: Mit einem abwechslungsreichen Programm feierte der DKV Blau-Weiß in der Aula des Hiesfelder Schulzentrums den Start der fünften Jahreszeit. Foto: Lars Fröhlich

Dinslaken.   Beim DKV Blau-Weiß feierten die Jecken ausgelassen den Beginn der neuen Session. Die Aula des Gustav-Heinemann-Schulzentrums war gut gefüllt.

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Der Rahmen für den besonderen Abend passte: Die Aula des Gustav-Heinemann-Schulzentrums war gut gefüllt, die Bühne in den blau-weißen Farben des Vereins geschmückt.

Und die Stimmung von Beginn an heiter – dazu trugen auch die beiden scheidenden Präsidenten Ludwig Wansing und Christoph Brill bei, die im Rahmen des Programms den Einstiegsdialog miteinander führten.

Hoppeditz geriet etwas aus dem Konzept

Dabei schauten sie mit Humor auf ihre 33-jährige Mitgliedschaft und Tätigkeit und webten ein paar Bösartigkeiten wie „Eine Stadthalle, die hatte Dinslaken früher auch mal“ oder „War es nicht schön, die Zeit, wo es sonntags noch einen guten Tatort gab und man sich auf die Kirche freuen konnte“ mit ein.

Dann weckten sie den „schlafenden Hoppeditz“ Sven Burre-Jacobi, der „etwas aus dem Konzept“ geriet, weil er mit „hübschen jungen Damen“ gerechnet hatte – und der dann gemeinsam mit Melanie Jernevocj als neues Präsidenten-Duo den Abend moderierte.

Stadtprinzenpaar wurde verabschiedet

„Ist schön, die Sitzung auch mal von unten zu beschauen“, sagte Christoph Brill und genoss die neue Perspektive. Nach dem Einmarsch der blau-weißen Narrenschar, dem von Alicia Rössler und Annabell Buschov vorgetragenen Vereinslied und der Begrüßung der Nachbarvereine folgte die Verabschiedung des alten Stadtprinzenpaares Jörg I. und Sonja I., die sich herzlich für die Unterstützung bedankten.

Danach durften die „Blau-Weißen Fünkchen“ als erste der DKV-Tanzgruppen für Stimmung und eine „Rakete“ sorgen – wie später auch die „Blau Weißen Funken“, die „Blau-Weißen Sterne“ und zum Abschluss das fetzige „Jumping Team“. „Da fällt einem ein Stein vom Herzen“, meinte „Funken“-Trainerin Petra Mayer angesichts des erfolgreichen Sessionsauftakts.

Statist aus dem Publikum erhielt einen Orden

Die „DKV Spaßvögel“ – eine Gruppe von Eltern aus der Vereinsjugend – sorgten dann mit einer Trommeleinlage mit Neonstäben auf Medizinbällen zur Star-Wars-Melodie „Die dunkle Seite der Macht“ für Begeisterung. Und die Aula fast zum Beben brachte der Niederländer Ruud Koedaar mit seiner fast halbstündigen Klamaukshow.

In welchem Tempo er zu den rasant aneinandergeschnittenen Songs in die diversen Kleidungen und Rollen – vom Priester über das Baby bis zum schottischen Dudelsackspieler und Tina Turner im Tigerkleid – schlüpfte, das brachte die Leute auf die Stühle. Julian Katstaller wurde aus dem Publikum noch als Statist gewonnen, wofür er später zu seiner Überraschung einen Orden erhielt. Den Showblock und den Abend beendeten „The Coloured Birds“ mit Schlager-und Partymusik.

Auszeichnungen für verdiente Jecken

Die zweite Vorsitzende Claudia Bodstein wurde zur Ehrensenatorin ernannt, Jürgen Köllmann erhielt den LRN-Orden in Bronze, er und Ann-Kathrin Feldmann den Orden für elf Jahre Mitgliedschaft. Michael Adamzik bekam für sein Engagement den Hausorden.

Die beiden scheidenden Präsidenten marschierten zu Trude Herrs „Niemals geht man so ganz“ mit Tanzmädel rechts und links im Arm durch die Menge. „Man kann nicht in Worte fassen, was man als Dank sagen kann“, meinte Melanie Jernejovc. „Wir verabschieden Euch mit Tränen in den Augen und einem Lachen im Gesicht“, würdige auch Sven Burre-Jacobi ihre Leistungen.

Christoph Brill dankte „der Jugend, die den DJK so gut vertritt und dafür sorgt, dass er weiterlebt“. Er sprach sich dafür aus, „Voerde zu unterstützen, dass der Karnevalszug erhalten bleibt“ und wünschte weiter „viel Spaß am Brauchtum Karneval“.

Ludwig Wansing ist nun Ehrenpräsident

Ludwig Wansing nahm sich selbst auf den Arm: „Ihr wisst, ich bin kein Mann langer Worte“, erinnerte er an seine erste Büttenrede („Was Ihr als Fremdschämen kennt, war mein Anfang im Karneval“), lobte die Jugend und das „Umdenken in den letzten 20 Jahren“, dass zur größeren Gemeinschaft unter den Karnevalsvereinen geführt habe. „Wir mögen uns als Karnevalisten und als Menschen.“

In Anerkennung ihrer Arbeit für den DKV erhielten beide die ersten beiden Exemplare des DKV-Sonderordens – und Ludwig Wansing wurde zum Ehrenpräsidenten ernannt.

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