Flüchtlinge

Hünxe soll mehr Flüchtlinge aufnehmen - Quote bei 32 Prozent

Die Gemeinde Hünxe soll mehr Flüchtlinge aufnehmen. Das hat die Bezirksregierung verfügt.

Die Gemeinde Hünxe soll mehr Flüchtlinge aufnehmen. Das hat die Bezirksregierung verfügt.

Foto: PABLO GARCIA / AFP

Hünxe.  Die Gemeinde Hünxe soll ab März mehr Flüchtlinge aufnehmen. Das sagt Bürgermeister Buschmann zu der Ankündigung der Bezirksregierung.

Um die Unterbringung von Flüchtlingen geht es unter anderem am Donnerstag, 13. Februar, um 17 Uhr im Rathaus, wenn der Ausschuss für Soziales und demografische Entwicklung tagt.

Wie Bürgermeister Dirk Buschmann in der Vorlage erläutert, erfüllt die Gemeinde Hünxe momentan die Quote bei der Wohnsitzzuweisung von anerkannten Schutzberechtigten gemäß Paragraf 12 Aufenthaltsgesetz nur zu 32 Prozent. „Es besteht eine Aufnahmeverpflichtung von insgesamt 257 Personen bei bisher 83 aufgenommenen Personen.“ Damit habe die Gemeinde Hünxe im Vergleich mit anderen Kommunen einen sehr niedrigen Wert, allerdings erfüllten auch nur wenige Kommunen die Quote zu 100 Prozent.

Von März bis Mai kommen 48 Geflüchtete

Die Bezirksregierung Arnsberg als zuständige Stelle für die Verteilung habe jetzt mitgeteilt, „dass sie beabsichtigt, der Gemeinde Hünxe ab der 11. Kalenderwoche sechs Personen pro Woche über acht Wochen, also insgesamt 48 Personen, zuzuweisen“, so Buschmann. „Für diese Anzahl stehen in den bisherigen Unterkünften auch bei einer weiteren Verdichtung nicht genügend Plätze zur Verfügung.“

Finanzielle Auswirkungen nicht absehbar

In der Sitzung sollen die derzeitige Belegung und die geplanten Lösungen zur Aufnahme der angekündigten Schutzsuchenden dargestellt werden. Finanzielle Auswirkungen seien derzeit noch nicht absehbar. Die Kosten für die Herrichtung von bisher nicht genutzten Wohnräumen würden ermittelt. „Wir haben noch drei Wohnungen, müssen im Vorhandenen aber verdichten“, so Hauptamtsleiter Klaus Stratenwerth auf Anfrage.

Ferner gibt es im Ausschuss einen Bericht von Martina Renz, Koordinatorin der Nachbarschaftsberatung, und zur „Örtlichen Pflegeplanung des Kreises Wesel“. Die Gemeinde Hünxe wird etwa die Anregung geben, dass die ambulante Pflege in den Außenbereichen gestärkt wird.

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