Zeugen gesucht

Hünxe: Umweltfrevel am Lipperhofweg in Gartrop

Zu einem Einsatz mit umweltgefährdenden Stoffen musste die Einheit Hünxe am Sonntagmittag zum Lipperhofweg in Gartrop ausrücken. Auch das Ordnungsamt der Gemeinde Hünxe und die „Untere Wasserbehörde“ des Kreises Wesel waren vor Ort.

Zu einem Einsatz mit umweltgefährdenden Stoffen musste die Einheit Hünxe am Sonntagmittag zum Lipperhofweg in Gartrop ausrücken. Auch das Ordnungsamt der Gemeinde Hünxe und die „Untere Wasserbehörde“ des Kreises Wesel waren vor Ort.

Foto: Gemeinde Hünxe

Hünxe.  Behälter mit Ölen, Lacken und Kraftstoffen wurden Sonntagmittag am Lipperhofweg in Gartrop entsorgt. Polizei und Gemeinde Hünxe suchen Zeugen.

Für einen Umweltfrevel in größerem Ausmaß in Gartrop-Bühl suchen Polizei und Gemeinde Hünxe jetzt Zeugen. Am Sonntagmittag gegen 14.30 Uhr wurde die Einheit Hünxe der Feuerwehr zu einem Einsatz mit umweltgefährdenden Stoffen alarmiert. Am Rand des Lipperhofwegs, kurz hinter der Einfahrt von der Gahlener Straße, hatten Unbekannte mehrere Behältnisse mit Ölen, Lacken und Kraftstoffen illegal entsorgt.

Umgehend wurde das Stückgut – alte teilweise halbgefüllte rostige Kanister, Farbdosen, Säcke eines Baumarktes und Speisfässer – mit untergelegten Planen und Folien gesichert, um einen weiteren Teilaustritt von Flüssigkeiten in das umliegende Erdreich zu verhindern. Der Feuerwehreinsatz endete nach Abschluss aller Maßnahmen um kurz nach 16 Uhr.

Ebenfalls waren das Ordnungsamt der Gemeinde Hünxe und die „Untere Wasserbehörde“ des Kreises Wesel vor Ort. „Um 12.30 Uhr hat uns ein Anwohner berichtet, dass dort noch nichts abgelagert worden war“, erklärt Hünxes Hauptamtsleiter Klaus Stratenwerth, der sich ebenfalls ein Bild machte, auf Anfrage. Offenbar müsse der Umweltfrevel innerhalb der nächsten knapp zwei Stunden geschehen sein. „Da sind sonntags oft Radfahrer und Spaziergänger unterwegs“, meint Stratenwerth, der ebenso wie die ermittelnde Polizei um Zeugenhinweise bittet.

Der Bereich wurde abgesperrt, am Montag sei ein weiterer Teil des Erdreiches abgetragen worden, so der Hauptamtsleiter. An der Stelle sei zwar auch in der Vergangenheit schonmal Verbotenes abgelagert worden, „aber nicht in dieser Größenordnung. Das ist nicht ohne“. In Fahrtrichtung Lipperhof sei zudem eine Ölspur entdeckt worden, die von der Feuerwehr abgestreut wurde. „Der oder die Verursacher müssen Richtung Schloss weitergefahren sein“, glaubt Klaus Stratenwerth. „Irgendjemand muss etwas gesehen haben.“ (P.N.)

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