Entlastung

Entlastung für Kommunen im Kreis Wesel bei Integration

Foto: HEROLD, Volker

Dinslaken/Voerde/Hünxe.   Gesetzentwurf zur Änderung des Teilhabe- und Integrationsgesetzes: "Kreis Wesel profitiert mit rund 2,5 Millionen Euro", erklärt Charlotte Quik.

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Die Kommunen im Kreis Wesel werden bei der Integration von Flüchtlingen finanziell entlastet — der Kreis um insgesamt rund 2,5 Millionen Euro. Hintergrund ist der Gesetzentwurf zur Änderung des Teilhabe- und Integrationsgesetzes. Demnach profitiert Dinslaken mit 259 206 Euro, Voerde mit 178 467 Euro und die Gemeinde Hünxe mit 69 621 Euro.

„Die NRW-Koalition unterstützt die Integrationsarbeit der Städte und Gemeinden mit weiteren 100 Millionen Euro aus Landesmitteln. Damit steigen die flüchtlingsbedingten Zuweisungen des Landes an die Kommunen auf insgesamt 1,6 Milliarden Euro“, erklärt die Landtagsabgeordnete Charlotte Quik (CDU).

Integrationsarbeit kleinerer Kommunen wird besonders berücksichtigt

„Zusätzlich leiten wir die vom Bund für 2018 angekündigten Mittel aus dem Europäischen Asyl,- Migrations- und Integrationsfonds in Höhe von circa 10 Millionen Euro an die Kommunen weiter. Damit hält die NRW-Koalition ihr Versprechen, alle weiteren Bundesmittel an die Kommunen weiterzuleiten.“

Der Verteilungsschlüssel richtet sich zu 40 Prozent nach der Anzahl der geflüchteten Personen gemäß Flüchtlingsaufnahmegesetz (FlüAG) für die Monate Oktober bis Dezember 2017 sowie zu 60 Prozent nach der Ausländer-Wohnsitzregelungsverordnung (AwoV, Stichtag 1 Januar 2018). „Durch die Zahlung eines Mindestbetrages von 50 000 Euro wird darüber hinaus auch die Integrationsarbeit in kleineren Gemeinden besonders berücksichtigt und gesichert“, erläutert Charlotte Quik.

So profitieren die Kommunen im Kreis Wesel:

  • Alpen (70.344 Euro), Dinslaken (259.206 Euro), Hamminkeln (175.048 Euro), Hünxe (69.621 Euro), Kamp-Lintfort (184.967 Euro), Moers (640.633 Euro), Neukirchen-Vluyn (126.907 Euro), Rheinberg (129.992 Euro), Schermbeck (87.105 Euro), Sonsbeck (51.369 Euro), Voerde (178.467 Euro), Wesel (404.725 Euro) und Xanten (116.157 Euro).
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