Gesellschaftskegler

Kegelclub „Einmal die Woche“ siegt bei NRZ-Meisterschaft

Der Verein „Einmal die Woche“ (Mitte) gewann bei den  reinen Herrenclubs in der Gruppe eins die Kegelmeisterschaft.

Foto: Markus Joosten

Der Verein „Einmal die Woche“ (Mitte) gewann bei den reinen Herrenclubs in der Gruppe eins die Kegelmeisterschaft. Foto: Markus Joosten

Dinslaken.   46 Teams haben an dem von der NRZ präsentierten Wettbewerb teilgenommen. Sonntagabend endete er mit der Siegerehrung.

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Der Favorit hat sich Zeit gelassen. Erst am Sonntag, kurz vor Ende des Wettbewerbs, traten die Kegler, die sich den Namen „Einmal die Woche“ gaben, auf der Kegelbahn der Eissporthalle an. Und holten Holz um Holz. Mit jeder Kugel stieg das Punktekonto an. Am Ende landete das Sextett mit 1390 Holz auf dem ersten Platz der Niederrheinischen Meisterschaft für Gesellschaftskegler.

Drei Wettkampftage lagen hinter den Spielern, hinter den Organisatoren vom Verein Dinslakener Sportkegler. In diesem Jahr hatten sich 46 Teams für das von der NRZ präsentierte Turnier angemeldet. Ein Verein meldete sich an, während das Turnier schon lief, wie Organisator Lothar Senf berichtet. Einige Kegler scheuten auch nicht eine längere Anfahrt: So traten Teams aus Isselburg und Bocholt an.

„Gossenkinder“ waren zum ersten Mal dabei

Eine nicht so lange Anreise hatten die „Gossenkinder“. Zum ersten Mal haben die Kegler aus Oberhausen mitgemacht. Aus dem Freundeskreis sei der Club, der alle vier Wochen auf die Bahn geht, entstanden.

Zwei der „Gossenkinder“ wohnen in Dinslaken, haben in der NRZ über die Kegelmeisterschaften gelesen. Und dann habe man sich entschieden, mitzumachen. Mit einem zufriedenstellenden Ergebnis, wie Ulrich Hinz findet. In der dritten Gruppe der Herrenclubs sind sie angetreten und schafften es gleich, einen Aufstiegsplatz zu belegen.

Unterschied zwischen Holzbahn und Kunststoffbahn

Aufstieg? Die Teilnehmer werden aufgrund ihrer Leistung in drei Gruppen eingeteilt. Die ersten beiden einer Gruppe steigen in die nächste Gruppe auf. Und die Gossenkinder landeten mit 1091 Holz auf dem zweiten Platz ihrer Gruppe. Besser waren nur die Kegler des Vereins „KC Wilde Hirsche“. Es sei schon ein Unterschied, ob man in einer Gaststätte auf einer Holzbahn kegelt, oder wie bei diesen Meisterschaften auf einer Kunststoffbahn, so Hinz. Im nächsten Jahr wollen die Oberhausener wieder dabei sein.

Nicht nur darüber wird sich Lothar Senf freuen. Insgesamt haben in diesem Jahr 19 gemischte Clubs, 25 Männer-Teams und fünf Damen-Mannschaften mitgemacht. „Sieben neue Clubs waren dabei, damit bin ich sehr zufrieden“, so Senf. Nur bei den reinen Damen-Teams könnte es etwas mehr sein. Vielleicht klappt es ja 2018. In diesem Jahr habe es sich auf die drei Wettkampftage verteilt, sonst, so Lothar Senf, hätten sich die Clubs am dritten Turniertag geknubbelt.

Keine Überraschung

Nach dem letzten Wurf war der Favoriten-Sieg perfekt. Für Lothar Senf keine Überraschung. Hatten die sechs Kegler – Jürgen Spickermann, Gerald Rüter, Carlos Ramil, Herbert Konrads, Theo Schmitz und Gerold Wirges – doch schon in den vergangenen Jahren das Turnier gewonnen.

Auf den zweiten Platz in der Gruppe eins der Herrenclubs landeten die Kegler von „Freunde der Nacht und der Longdrinks“. Sie holten 1268 Punkte, der Drittplatzierte, der Club „KC Nimm die Dicke 09“, kam auf 1261 Punkte.

Bei den Damen belegte das Team „Die Neuen“ mit 788 Punkten den ersten Platz. Bei den gemischten Teams reichten die 826 Punkte der Kegler von „Die Süffigen“ für den ersten Platz.

>> WEITERE ERGEBNISSE

  • Bei den Damenclubs belegten der Verein „Die lustigen Poltergeister“ mit 664 Punkten den zweiten Platz, der Club „Lustige Totenkiste“ rangiert mit 632 Punkten auf Rang drei. Insgesamt waren fünf Teams an den Start gegangen.
  • In der Gruppe drei der Gemischten Clubs gewann mit 710 Holz „Babsis Pärchen“, in der Gruppe zwei der Verein „Bring die Kugel Voerde“ (702 Holz). In der dritten Gruppe der Herrenclubs kegelte sich mit 1101 Holz der Verein „KC Wilde Hirsche“ auf Platz eins. In der zweiten Gruppe gewannen die „Kegelfreunde Feldmark 05er“ mit 1160 Holz.

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