Trinkwasser

Keime entdeckt: Dinslakener Trinkwasser wird desinfiziert

Zurzeit wird dem Dinslakener Trinkwasser als vorbeugende Maßnahme Chlordioxid beigemischt.

Zurzeit wird dem Dinslakener Trinkwasser als vorbeugende Maßnahme Chlordioxid beigemischt.

Foto: Udo KREIKENBOHM / WAZ FotoPool

Dinslaken.  Dem Dinslakener Trinkwasser wird seit Mittwoch Chlordioxid beigemischt. Die Qualität sei durch die vorbeugende Maßnahme nicht beeinträchtigt.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Als vorbeugende Maßnahme wird das Trinkwasser in Dinslaken seit Mittwoch desinfiziert. Wie die Stadtwerke mitteilen, wurden bei einer routinemäßigen Untersuchung des Dinslakener Trinkwassers vereinzelt Keime nachgewiesen. Nach der Ursache werde nun geforscht.

Befund wurde dem Kreis Wesel gemeldet

Entsprechend dem Procedere in einem solchen Fall meldeten die Wasserwerke Dinslaken den Befund dem Kreis Wesel, der daraufhin eine entsprechende vorbeugende Desinfektion des Trinkwassers anordnete. Seit Mittwoch, 17. Juli, mischen die Wasserwerke Dinslaken dem Trinkwasser in Dinslaken zwischen 0,1 und 0,2 Milligramm pro Liter (mg/l) Chlordioxid bei. Der Grenzwert in Deutschland liegt bei 0,4 mg/l. Die Trinkwasserqualität werde nach Auskunft der Wasserwerke durch diese Vorsorgemaßnahme nicht beeinträchtigt, es könne nach wie vor unbedenklich genossen werden.

Mittel wird auch in der Lebensmittelbranche eingesetzt

Chlordioxid wird nicht nur in der Trinkwasserversorgung, sondern auch in der Lebensmittelbranche eingesetzt. Wie lange das Trinkwasser desinfiziert werden muss, steht zurzeit nicht fest. Die Wasserwerke Dinslaken wollen darüber informieren, wenn die Beimischung wieder ausgesetzt werden kann.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben