Landrat Ansgar Müller

„Keine Toleranz bei Rassismus und Rechtsextremismus“

Dienstgebäude der Kreispolizei Wesel.

Dienstgebäude der Kreispolizei Wesel.

Foto: Gerd Hermann / FUNKE Foto Services

Dinslaken/Kreis Wesel.  Zu Vorfällen bei der Polizei im Land: „Es gibt keine Anhaltspunkte, dass es hier so etwas gibt.“ Chef der Kreispolizei schreibt an Belegschaft.

„Ich bin bei der Bewertung voll und ganz bei unserem Innenminister: Keine Toleranz bei Rassismus, Rechtsextremismus und Gewalt.“ Landrat Dr. Ansgar Müller nahm beim Besuch der NRZ zusammen mit SPD-Landratskandidat Dr. Peter Paic Stellung zu den aktuellen Vorfällen bei der Polizei in Mülheim und im Land. „Mit diesem Gedankengut hat kein Polizist im Kreis Wesel etwas verloren. Wir können uns auf deren Haltung bezüglich der Menschenwürde verlassen, sagte Müller als Chef der Kreis Weseler Polizeibehörde.

Veranstaltungen mit Rechtsextremismus-Beauftragten

Er habe einen Brief an die Belegschaft abgegeben, in dem auf Veranstaltungen mit Rechtsextremismus-Beauftragten hingewiesen werde. „Unsere Bevölkerung ist auf eine Null-Toleranz-Haltung angewiesen.“ Alles müsse aufgeklärt werden. Und Müller betonte: „Es gibt keine Anhaltspunkte, dass es bei der Polizei hier so etwas gibt.“

Auch Peter Paic steht hinter den Aussagen des Landrats. Das seit Jahrzehnten geltende Motto „Die Polizei, den Freund und Helfer“ müsse weiterhin Bestand haben. „Die Rechtsstaatlichkeit zu bewahren, ist ein Grundpfeiler für die Kreispolizeibehörde. Dafür möchte ich mich einsetzen.“ (P.N.)

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