KINO

Kino-Neubau in Dinslaken könnte 2018 starten

Auf dem Gelände hinter der Alten Feuerwache Dinslaken sollen ein Kino und ein Hotel entstehen.

Foto: Heiko Kempken

Auf dem Gelände hinter der Alten Feuerwache Dinslaken sollen ein Kino und ein Hotel entstehen. Foto: Heiko Kempken

Dinslaken.   Auch ein Hotel ist an der Alten Feuerwache geplant. Gespräche mit dem Investor konkretisieren sich. Grundstücksverkauf noch 2017 möglich.

Im kommenden Jahr könnte der Neubau des Kinos in Dinslaken beginnen. Die Stadt Dinslaken hat in München auf der Immobilienmesse Expo Real die Gespräche mit dem Investor aus Berlin konkretisiert. Er will auf dem Gelände an der Alten Feuerwache (Otto-Brenner-Straße) ein neues Kino errichten. Außerdem ist an der Stelle ein Hotel-Neubau geplant.

Zeitpläne sollen bindend festgehalten werden

Die Verhandlungen über den Verkauf des Geländes an der Otto-Brenner-Straße beginnen in der kommenden Woche. Laut Planungsdezernent Dr. Thomas Palotz, der die Stadt Dinslaken gemeinsam mit Wirtschaftsförderin Svenja Krämer auf der Expo Real vertreten hat, ist ein Verkauf noch in diesem Jahr anvisiert. Sollte es dazu kommen, werde die Stadt in einem städtebaulichen Entwicklungsplan die Zeitpläne für den Investor bindend festhalten. Dazu gehöre, dass der „wesentliche Teil“ der Baupläne - also das Kino - im kommenden Jahr angegangen wird.

Kino mit sechs Sälen, Hotel mit 120 Zimmern

Geplant ist ein Kinoneubau mit sechs Sälen - in Regie der Lichtburg-Inhaberin Heidrun Grießer. Das Hotel soll zu einer Kette gehören, die europaweit tätig ist, und 120 Zimmer haben. Ein Betreiber sei ebenfalls schon gefunden, so Dr. Thomas Palotz. Auch ein „Fitness-Element“ sei auf dem Grundstück angedacht.

Der Kino-Neubau ist schon seit 2013 Thema. Ursprünglich hatte Heidrun Grießer ein Großkino mit sieben Sälen und 1000 Sitzplätzen geplant. Dann folgten mehrere Rückschläge. So kam etwa die Sparkasse Dinslaken-Voerde-Hünxe als potenzieller Geldgeber für das Kinoprojekt ins Straucheln, dann sprang ein interessiertes Unternehmen ab.

Nachdem es also schon mehrfach Hoffnungen auf eine Entwicklung des Geländes gegeben hatte, erlaubt sich der Planungsdezernent nun vorsichtige Euphorie. Der Investor, so Palotz, sei „sehr seriös“; die Pläne sehr konkret.

Auch Bahnhof war Thema auf der Expo Real

Weiteres Thema bei der Expo Real war der Ankauf des Bahnhofsgebäudes. Hier zeigte sich, dass die Entscheidungsfindung bei der Bahn noch nicht abgeschlossen ist. Die Bahn sei an einer langfristigen weiteren Beteiligung an dem Gebäude interessiert. Im gemeinsamen Gespräch konnten dazu Lösungsansätze entwickelt werden, die nun weiterverfolgt werden sollen, so die Stadt.

MCS-Gelände könnte weiterentwickelt werden

Außerdem konnte Dinslaken auf der Expo Real die Revitalisierung für das ehemalige MCS-Gelände an der Thyssenstraße erfolgreich thematisieren. Die rund 80.000 Quadratmeter große, früher für die Industrie genutzte Fläche soll weiterentwickelt werden. Mit einem hochrangigen Vertreter des Wirtschaftsministeriums konnte die Stadt Dinslaken diesbezüglich auf der Messe Fördermöglichkeiten konkretisieren.

„Die Expo Real ist immer wieder eine echte Chance“, sagte Bürgermeister Heidinger, „nirgendwo sonst hat man die Möglichkeit, in kurzer Zeit, auf überschaubarem Raum und ohne organisatorischen Aufwand Gespräche zu führen, die für die Zukunft und die Weiterentwicklung unserer Stadt eine entscheidende Bedeutung haben.“

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