Schienenverkehr

Lärmaktionsplan: Voerder Bürgerinitiative bietet Hilfe an

Zu der Lärmbelastung an den Haupteisenbahnstrecken, zu denen auch die Betuwe-Linie Oberhausen-Emmerich (hier Bereich Voerde) gehört, läuft noch bis zum 25. August eine Befragung der Öffentlichkeit.

Foto: Heinz Kunkel

Zu der Lärmbelastung an den Haupteisenbahnstrecken, zu denen auch die Betuwe-Linie Oberhausen-Emmerich (hier Bereich Voerde) gehört, läuft noch bis zum 25. August eine Befragung der Öffentlichkeit. Foto: Heinz Kunkel

Voerde.   Bürger können sich zur Lärmbelastung auch an der Betuwe-Linie äußern. Voerder Initiative bietet Hilfe für Betroffene ohne Internetzugang an.

Noch bis zum 25. August haben Bürger die Möglichkeit, sich zur Lärmbelastung an den Haupteisenbahnstrecken, also auch an der Betuwe-Linie Oberhausen-Emmerich, zu äußern. Es handelt sich hierbei um die erste Phase der Öffentlichkeitsbeteiligung, die im Zuge des vom Eisenbahn-Bundesamt (EBA) alle fünf Jahre zu erstellenden Lärmaktionsplans ansteht und seit dem 30. Juni über eine Internet-Plattform auf der Webseite www.laermaktionsplanung-schiene.de per Fragebogen läuft. Just hier setzen Kritik und Angebot der Bürgerinitiative (BI) „Betuwe – so nicht!“ Voerde an.

Diese weist noch einmal auf die Aktion hin, von der „bisher zu wenige Menschen erfahren und die Formulare im Internet gefunden“ hätten, und bietet zusätzlich allen Betroffenen ohne Internetzugang, insbesondere auch Senioren, an, dabei zu helfen und den Bogen mit zwölf Fragen (Ankreuzverfahren) vorbei zu bringen. Wer dies möchte, meldet sich unter der Telefonnummer 02855/9389664 und hinterlässt Namen und Rufnummer.

Bisher abgegebene, anonymisierte Beteiligungen sind im Internet einsehbar

Der Lärmaktionsplan ist, so erläutert das EBA, ein „Werkzeug zur Bewertung der Lärmsituation an Schienenwegen und bei der Planung von Lärmschutzmaßnahmen“ und enthalte Ziele und Strategien zur Lärmminderung. Bis Freitagnachmittag, 17 Uhr, waren laut Angaben auf der Plattform 10 227 Beteiligungen zum bundesweiten Lärmaktionsplan abgegeben worden. Diese sind – anonymisiert und mit einer Karte vom betreffenden Bereich versehen – auf der Webseite einsehbar.

Das EBA weist im Internet darauf hin, dass alternativ eine schriftliche Beteiligung per Post (Redaktion Lärmaktionsplanung, Postfach 60 12 30, 14412 Potsdam), Fax (0228/9826 9826) oder per E-Mail (lap@eba.bund.de) mit Hilfe des ausdruckbaren Fragebogens möglich ist.

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