Bürgermeister-Frage

Limit will parteilosen Bürgermeister in Dinslaken nominieren

Mirko Perkovic ist der Vorsitzende der „Liberalen Mitte“ (Limit).  

Mirko Perkovic ist der Vorsitzende der „Liberalen Mitte“ (Limit).  

Foto: PR

Dinslaken.  Kleine Parteien sollten sich laut dem Limit-Vositzenden Mirko Perkovic auf einen Kandidaten verständigen. Der Anwärter werde derzeit gesucht.

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Noch ungefähr 13 Monate, dann wählt die Stadt einen neuen Bürgermeister. Ginge es nach der Liberalen Mitte (Limit) hat der nächste Erste Bürger der Stadt Dinslaken kein Parteibuch. „Nur wenn ein ‚freier‘ Kandidat ins Rennen geschickt wird, hat dieser die Chance, die Stimmenmehrheit auf sich zu vereinen“, glaubt der Limit-Vorsitzende Mirko Perkovic und sagt: „Wenn die sogenannten kleinen Parteien sich hinter einem starken Bewerber vereinen könnten, könnte man gegen die vermeintlichen Schwergewichte von SPD und CDU gewinnen.“

Auch wenn es in der Öffentlichkeit für die „vielen ‚kleinen Parteien‘“ gut wirken könne, mit jeweils einem eigenen Kandidaten auf dem Wahlzettel zu stehen, weil diese so beispielsweise an mehr Podiumsdiskussionen teilnehmen könnten, sieht der Limit-Vorsitzende es als „eine starke, ernstzunehmende Alternative“, wenn alle gemeinsam jemand Parteiunabhängiges nominierten.

Gespräche mit potenziellen Bürgermeister-Anwärtern werden derzeit geführt

Limit führe derzeit Gespräche mit potenziellen Personen, um bald einen Anwärter präsentieren zu können. Dieser Kandidat solle sich dann den anderen Wählerinitiativen und Parteien vorstellen und um deren Unterstützung werben.

Ziel sei es, die Bewerberzahl zu minimieren, „damit sich der Stimmzettel nicht zu Gunsten der Etablierten zerfasert“, so Perkovic. Die Limit-Partei werbe dafür, „dass die Akteure, die eigentlich im politischen Wettbewerb zueinander stehen, in der Bürgermeister-Frage zusammen auftreten“. Denn diese Geschlossenheit könne bewirken, dass die Wähler erkennen: „Da steckt Potenzial drin. Jemandem, der schon mehrere höchst unterschiedliche politische Interessengemeinschaften überzeugen konnte, traue ich zu, diese Stadt zu leiten und zu repräsentieren.“

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