Stadtentwicklung

Lohberger Marktplatz soll die Mitte des Quartiers bleiben

So könnte der neue Kiosk auf dem Lohberger Marktplatz aussehen.

So könnte der neue Kiosk auf dem Lohberger Marktplatz aussehen.

Foto: Stadt Dinslaken/hessearchitektur

Dinslaken.   Der Entwurf für den neuen Kiosk auf dem Johannesplatz wurde jetzt vorgestellt. Interessenten haben sich bereits bei der Stadt gemeldet.

Wenn alles klappt, wie es sich die Verwaltung vorstellt, dann könnte der neue Kiosk auf dem Johannesplatz Ende nächsten Jahres den Betrieb aufnehmen. Am Montag im Planungsausschuss und gestern im Ausschuss für Wirtschaftsförderung sind die Entwürfe, wie das neue Gebäude aussehen soll, präsentiert worden.

Es geht darum, das Quartier rund um den Johannesplatz attraktiver zu gestalten, als Gegenpol zum geplanten Lebenmitteldiscounter, der sich an der Hünxer Straße niederlassen wird.

Die Idee für den Bau eines zweiten Gebäudes auf dem Marktplatz entstand, weil der vorhandene Kiosk in einem Gebäude untergebracht ist, das nicht mehr ansehnlich ist. Es gehört der Stadt und steht unter Denkmalschutz, weshalb es nicht wesentlich verändert werden darf.

Beide Gebäude bilden eine optische Achse

Zudem ist dort eine Trafo-Station der Stadtwerke installiert, die erhalten werden muss. Deshalb kam es zum Vorschlag, auf der gegenüberliegenden Seite des Marktplatzes ein neues Gebäude zu errichten. Beide bilden künftig eine optische Achse. In dem historischen Gebäude sollen wie bisher sanitäre Anlagen untergebracht werden, ebenso die Trafo-Station und dort erhalten die Marktbeschicker eine Lagermöglichkeit.

Beim Neubau greift die Stadt auf einen Entwurf des Lohberger Unternehmens „hessearchitektur“ zurück. Der Architekt hat schon den Kiosk in Hiesfeld geplant, weshalb es nicht wundert, dass das entworfene Haus für den Lohberger Markt dem am Jahnplatz ähnelt.

Es gibt schon Interessenten für den Kiosk

Es besteht aus einem leicht erhöhten und offen gehaltenen Mittelteil sowie zwei niedrigeren Seitenteilen. Eine Art Bistro mit entsprechendem Angebot soll dort einziehen, erklärte Baudezernent Dr. Thomas Palotz. Auch sei es möglich, Stühle und Tische vor dem Gebäude zu platzieren. „Es gibt schon Interessenten für den Kiosk“, sagte der Baudezernent.

Durch dieses Angebot bleibe die Funktion des Marktplatzes als Quartiersmitte erhalten.

Verwaltung informiert über Lohberger Maßnahmen

Am Mittwoch, 13. Juni, wird die Verwaltung ab 18.30 Uhr im Ledigenheim, Stollenstraße 1, einige Lohberger Maßnahmen präsentieren. Dazu gehören der Neubau der Kita Teerstraße, das Bildungsinnovationszentrum und die Baumaßnahme an der Grundschule, die Einzelhandelsentwicklung und Neugestaltung des Johannesplatzes sowie die Pläne für die Dorotheenkampfbahn.

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