Wettbewerb

Naturschutzverein „Hünxe summt“ sucht „Goldene Wildbiene“

Der Verein „Hünxe summt“ rund um den 1. Vorsitzenden Max Kapalla (r.) baute unter anderem schon Nistkästen mit Schülern der Otto-Pankok-Schule. Das Bild zeigt die Schüler Arjen (v.l.), Elias, Hiba und, Ala´a.

Der Verein „Hünxe summt“ rund um den 1. Vorsitzenden Max Kapalla (r.) baute unter anderem schon Nistkästen mit Schülern der Otto-Pankok-Schule. Das Bild zeigt die Schüler Arjen (v.l.), Elias, Hiba und, Ala´a.

Foto: Markus Joosten / FUNKE Foto Services (Archiv)

Hünxe.  Vom 1. April bis zum 31. August wird der insektenfreundlichste Garten gesucht. Der Wettbewerb kann laut Verein als kreative Ablenkung dienen.

Der Insekten- und Naturschutzverein „Hünxe summt“ lädt vom 1. April bis zum 31. August zum Wettbewerb um die „Goldene Wildbiene 2020“ ein. Gesucht wird der insektenfreundlichste Garten in der Gemeinde. Eine Jury bewertet die Beiträge und vergibt Preisgelder und Urkunden. In der Corona-Krise versteht der Verein seinen Wettbewerb auch als kreative Ablenkung für die Zeit daheim. Die Teilnahme könne problemlos von zuhause aus erfolgen und käme bis auf Weiteres ohne soziale Kontakte aus.

„Mit dem Wettbewerb möchten wir Menschen motivieren, insektenfreundliches Grün anzulegen. Privatgärten und Balkone können ebenso ins Rennen gehen, wie die Gelände von Kitas, Schulen, Vereinen und Firmen im Gemeindegebiet. Jeder kann vor seiner Türe einen Beitrag zum Insektenschutz leisten“, erklärt Max Kapalla. Der 1. Vorsitzende sagt weiter: „Dass Pflanzen aktuell nur eingeschränkt gekauft werden können, ist auch nicht problematisch. Unser Wettbewerb dauert fünf Monate, sodass später immer noch Zeit ist, um Pflanzen zu besorgen.“

Beiträge werden durch Experten-Jury bewertet

Über www.huenxe-summt.de können sich Interessierte anmelden. Im Wettbewerb werden die Verwendung heimischer und insektenfreundlicher Pflanzen, die Vielfalt der Pflanzen und die Breite des Nahrungsangebotes für Insekten im Jahresverlauf gewertet. Zusätzlich können Punkte mit der Schaffung von Strukturen wie Totholzhecken, Trockenmauern oder wilden Ecken gesammelt werden.

Die Beiträge werden durch eine Experten-Jury bewertet. Diese besteht aus dem Vorsitzenden der Nabu-Kreisgruppe Wesel, Peter Malzbender, dem Dinslakener Gartenbauunternehmer Andreas Maurer und der Voerder Diplom-Biologin Petra Sperlbaum. Für den 1. Platz gibt es 150 Euro, für den 2. Platz 100 Euro und für den 3. Platz 50 Euro.

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