Niggemeier als SPD-Vorsitzender bestätigt

Dinslaken.   Für weitere zwei Jahre wurde Ratsmitglied Johannes Niggemeier zum Vorsitzenden des SPD-Ortsvereins Dinslaken-Mitte gewählt. Die Mitglieder bestätigten ihn einstimmig bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung.

Für weitere zwei Jahre wurde Ratsmitglied Johannes Niggemeier zum Vorsitzenden des SPD-Ortsvereins Dinslaken-Mitte gewählt. Die Mitglieder bestätigten ihn einstimmig bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung.

Stellvertretender Vorsitzender bleibt der Dinslakener Jungsozialist Patrick Müller. Für Thomas Schulitz, der aus beruflichen Gründen nicht mehr antrat, übernimmt Maria Fütterer das Amt der weiteren stellvertretenden Vorsitzenden. Kassierer sind wie bisher Alfred Jauernig und Stellvertreter Christian Jahnke, Schriftführer ist Frank Egermeier und Klaus Prpitsch sein Stellvertreter. Michele La Torre ist wie in den vergangenen 22 Jahren weiterhin Bildungsbeauftragter. Als Beisitzerinnen und Beisitzer komplettieren Regina Depta, Kristina Grafen, Brigitte Niklas, Simon Panke und Ronny Schneider den Vorstand. Die Kassenprüfung übernehmen Thomas Schulitz und Marianne Bubel.

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung wurden Michele La Torre und Uwe Reichow für 40 Jahre SPD-Mitgliedschaft geehrt. Ganz besonders dankte Johannes Niggemeier Alfred Jauernig, der vor 35 Jahren erstmalig zum Kassierer des Ortsvereins gewählt wurde.

Die Sozialdemokratinnen, die fast die Hälfte der gut besuchten Versammlung ausmachten, setzten sich für eine verstärkte Frauenförderung in der Dinslakener SPD und für eine höhere Anzahl weiblicher Vertreterinnen im Rat der Stadt ein.

Der SPD-Landtagskandidat Stefan Zimkeit stimmte die Mitglieder auf den Landtagswahlkampf ein. In Anlehnung an Martin Schulz forderte er mehr Gerechtigkeit in vier zentralen Bereichen: Auf dem Arbeitsmarkt (mehr sozialversicherungspflichtige und abgesicherte Arbeitsplätze, die lückenlose Umsetzung des Tariftreuegesetzes und einen sozialen Arbeitsmarkt für Langzeitarbeitslose), im Bildungsbereich (Chancengleichheit, Gebührenfreiheit von der Kita bis zur Hochschule), beim Steuerrecht (Bekämpfung der Steuerhinterziehung und die Beseitigung von Steuerschlupflöchern). Außerdem forderte er zusammen mit Bürgermeister Michael Heidinger Gerechtigkeit bei der Finanzausstattung der Kommunen: eine besondere Berücksichtigung von Kommunen mit strukturellen sozialen Problemlagen und die Umsetzung des Konnexitätsprinzips. In NRW übernimmt das Land die Kosten für vom Landtag beschlossene Gesetze. Dieser Grundsatz, dass wer bestellt, auch bezahlen muss, soll auch für den Bund gelten, damit Kosten nicht mehr auf die Kommunen abgewälzt werden.

Über allem jedoch stehe aktuell – so Stefan Zimkeit – der Einsatz für die Grundwerte der Demokratie, für eine demokratische und weltoffene Politik und gegen populistische und nationalistische Strömungen.

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