Zeitungsboten

NRZ sucht neue Zeitungsboten für Dinslaken, Voerde und Hünxe

Zwischen 3 und 4 Uhr ist Zeitungsbotin Rita Sengpiel unterwegs.

Foto: Heiko Kempken

Zwischen 3 und 4 Uhr ist Zeitungsbotin Rita Sengpiel unterwegs. Foto: Heiko Kempken

Dinslaken.   Rita Sengpiel ist eine der Boten, die für die NRZ tätig sind. Früh morgens holt sie sich die Zeitungen und dreht ihre Runde durch ihr Festrevier.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Die Haltestelle an der Amalienstraße ist das Ziel von Rita Sengpiel. Allerdings zu einer Zeit, in der gar kein Bus fährt. Die Dinslakenerin wartet hier auf einen Transporter, der die NRZ nach Dinslaken bringt, die kurz zuvor in Essen gedruckt worden ist. Und Rita Sengpiel ist auch nicht alleine; acht, neun Boten warten hier. Die Amalienstraße ist nur eine von zahlreichen Abladestellen, an denen Zeitungsboten die druckfrische NRZ erhalten, um sie anschließend in die Briefkästen der Leser zu stecken.

Die Nachtruhe ist für die 57-Jährig früh zu Ende. „Ich stehe gegen 2.50 Uhr auf, setze mich in mein Auto und fahre zur Amalienstraße“, erzählt sie. Wenn alles klappt, kommt der Transporter gegen 3 Uhr. Da sind aber diese Tage, an denen es Verspätungen gibt, wegen des Wetters, wegen technischer Probleme beim Druck. Dann heißt es für die Boten länger warten.

Festrevier an der Helenenstraße

90 Zeitungen, die der Fahrer des Transporters auslädt, sind für Rita Sengpiel. Diese Exemplare verteilt sie in ihrem Festrevier, das an der Helenenstraße liegt. Eine Stunde, mal auch 15 Minuten länger, benötige sie, bis alle Kunden bedient wurden.

Wenn alle Boten an Bord sind, niemand sich kurzfristig krank gemeldet hat, kann sie dann Feierabend machen, nach Hause fahren und sich wieder hinlegen. Doch die Zahl derjenigen, die sich morgens mit druckfrischen Zeitungen auf den Weg machen, werden weniger. Das merkt man besonders, wenn jemand sich krank meldet oder im Urlaub ist.

Bei Krankheit übernimmt die Botin weitere Reviere

Dann kann Rita Sengpiel nach ihrer Tour durch ihr Festrevier noch nicht Schluss machen, dann übernimmt sie auch weitere Reviere. Das kann dazu führen, dass die Zustellung später als gewohnt erfolgt.

Die Dinslakenerin macht diesen Job gerne, wie sie sagt. In den 90er-Jahren schon war sie als Botin unterwegs. Damals versorgte sie in Friedrichsfeld die Kunden mit den neuesten Nachrichten und Sportergebnissen. Dann legte sie eine Pause ein, seit 2011 ist sie wieder morgens unterwegs, steckt Zeitung für Zeitung in die Briefkästen.

„Ein leichter Job“

Früh aufzustehen, sei für sie kein Problem, daran gewöhne man sich schnell. Sie mag es, wenn sie ihre Runde gedreht hat und es hell wird: Wenn die Sonne aufgeht, das Vogelgezwitscher zu hören ist. Ihr Job als Zeitungsbotin hat den Vorteil, dass sie tagsüber Zeit für die Familie hat. „Meine Familie ist begeistert. Bekannte sagen, dass sie nicht so früh aufstehen könnten.“ Wer als Bote zufriedene Kunden haben möchte, muss zuverlässig und pünktlich sein, die Zeitung ganz in den Briefkasten stecken. „Es ist ein relativ leichter Job“, fügt sie hinzu.

Nur eines sollte man bei Rita Sengpiel beachten. Zwischen 10 und 13 Uhr sollte man nicht anrufen, dann schläft sie. Um fit zu sein für die Familie und für die nächste Tour durch ihr Festrevier.

>> ANSPRECHPARTNER

  • Die NRZ sucht neue Zusteller. Wer sich für diese Aufgabe im Bereich Wesel/Hünxe interessiert kann sich bei Matthias van Stiphout (02838/77571-18) melden.
  • Für den Bereich Dinslaken/Voerde ist Christopher Schröer der Ansprechpartner (02838/77571-21). Auch möglich ist eine Mail an sonsbeck@melo-medienlogistik.de.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Auch interessant
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben
    Aus der Rubrik