Politischer Durchbruch bei Betuwe

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Dinslaken/Oberhausen. „Es hat sich gelohnt, hartnäckig zu bleiben“, bewertet Stefan Zimkeit den Durchbruch bei den Betuwe-Verhandlungen. NRW habe seinen Anteil an der Finanzierung bereits vor Jahren fest versprochen. „NRW-Verkehrsminister Mike Groschek und Hannelore Kraft haben die Verhandlungen nun zu einem erfolgreichen Ergebnis gebracht: Der Bund hat endlich verbindlich seinen Finanzierungsanteil zugesagt“, freut sich Zimkeit für die Anwohner und die Bahnkunden.

Der für Dinslaken und Sterkrade zuständige Landtagsabgeordnete unterstreicht die Notwendigkeit eines dritten Gleises auf der Hollandstrecke. „Wie jeder Fahrgast merke ich nahezu täglich, dass die heutigen Streckenkapazitäten längst nicht mehr ausreichen“, sagt Zimkeit. „Die Personenzüge werden regelmäßig durch den anschwellenden Betuwe-Güterverkehr ausgebremst.“ Für die Anwohner sei es wichtig, dass die Bahnlinie durch den Ausbau endlich einen wirksamen Lärmschutz erhält.

Stefan Zimkeit begrüßt es, dass mit der Finanzierungsvereinbarung zwischen Land, Bund und Bahn auch der Rhein-Ruhr-Express (RRX) vorangebracht werde. „Mit dem RRX 3 Dortmund–Oberhausen–Düsseldorf und dem RRX 5 Wesel–Oberhausen–Düsseldorf wird auch unsere Region in ein leistungsfähigeres Schienenangebot eingebunden“, betont der SPD-Abgeordnete.

„Eine Super-Nachricht“, freut sich auch MdL Norbert Meesters, Wahlkreisabgeordneter für die Betuwe-Anliegerkommunen Hamminkeln, Voerde und Wesel. Nun gelte es den Ausbau so optimal wie möglich im Sinne von Lärmschutz und Sicherheit voranzubringen.

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