Smartphones

Polizei im Kreis Wesel testet als Pilotbehörde neue Handys

Polizeikommissar Eike Otte von der Kreispolizei scannt einen Führerschein mit dem neuen Smartphone der Polizei.

Polizeikommissar Eike Otte von der Kreispolizei scannt einen Führerschein mit dem neuen Smartphone der Polizei.

Foto: Polizei

Kreis Wesel.   Die Kreis-Polizei arbeitet als eine von drei Pilotbehörden in NRW mit speziell ausgerüsteten iPhones. Dafür sind nur bestimmte Apps zugelassen.

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Die Kreis Weseler Polizeibehörde testet als eine von drei Pilotbehörden neue Diensthandys. Dabei handelt es sich um „normale“ iPhones 8, allerdings aus Sicherheitsgründen sind nur bestimmte polizeiliche Apps zugelassen. Die Smartphones werden auch in Recklinghausen und Dortmund getestet.

70 Handys wurden angeschafft

Wie heißt der Halter eines Autos? Wo ist eine Person offiziell gemeldet? Diese und noch viele weitere Fragen können die Polizisten auf Streife nun mit den Smartphones klären. Rund 70 Mobiltelefone hat das Land für die Kreispolizeibehörde Wesel angeschafft. Polizistinnen und Polizisten in den Wachen in Moers und Wesel, einige Kriminalkommissariate und Diensthundeführer haben ihre dienstlichen Handys seit Freitag im Einsatz dabei. Die Beamtinnen und Beamten können zum Beispiel auf verschiedene Datenbanken zugreifen und so abfragen, ob eine Person per Haftbefehl gesucht wird oder ein Auto als gestohlen gemeldet ist. Mit der Handy-Kamera können Ausweise gescannt und mit den vorhandenen Datenbanken abgeglichen werden.

„Eine große Erleichterung“

Diese Abfragen müssen die Beamten auf der Straße nicht mehr per Funk über die Leitstelle oder die Wache erledigen. Das spare Zeit und sei „eine große Erleichterung“,so die Polizei. Auch ein besonders geschützter Messenger-Dienst ist auf den Handys installiert. Die Polizisten können im Einsatz Fotos vor Ort machen oder Bilder von vermissten Personen scannen und diese schnell zur Leitstelle oder an andere Kollegen in den Streifenwagen schicken.

Auf den Handys werden keine Daten gespeichert

Datensicherheit wird bei den neuen Smartphones groß geschrieben: Wenn der Bildschirm nicht berührt wird, sperrt das Handy nach gut 20 Sekunden den Zugriff. Per Fingerdruck oder PIN muss das Gerät dann entsperrt werden. Auf den Handys werden keine Daten gespeichert und die Server dafür stehen bei der Polizei und nicht bei privaten Anbietern. „Ich freue mich, dass wir als Kreispolizeibehörde Wesel als Pilotbehörde dabei sind. Es bringt die Arbeit der Polizei im Kreis Wesel einen großen Schritt nach vorne.“, so Landrat Dr. Ansgar Müller als Chef der Kreispolizeibehörde.

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