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Positive Nispa-Nachrichten für Dinslaken, Voerde und Hünxe

Die Hauptstelle der Sparkasse in Dinslaken an der Friedrich-Ebert-Straße.

Foto: Heiko Kempken

Die Hauptstelle der Sparkasse in Dinslaken an der Friedrich-Ebert-Straße.

Dinslaken/Voerde/Hünxe.   Mitglieder der drei Räte wurden über wirtschaftliche Entwicklung der Sparkasse informiert. Risiko für die Kommunen soll sich verringert haben.

Erfreuliche Nachrichten über die Entwicklung der Niederrheinischen Sparkasse RheinLippe (Nispa) haben Ratsmitglieder am Donnerstagabend gehört. Bei diesem gemeinsamen Treffen wurden die Lokalpolitiker unter anderem über die Entwicklung des Einstandsportfolios informiert: Die drei Kommunen hatten sich vor der Fusion verpflichtet, im Fall der Fälle mit 20 Millionen Euro für vom Ausfall bedrohte Kredite ihrer damaligen, in finanzielle Schieflage geratenen Sparkasse Dinslaken-Voerde-Hünxe gerade zu stehen.

Die Summe soll sich nach NRZ-Informationen deutlich um mehrere Millionen Euro verringert haben. Auch soll die Frist, bis wann die Einstandsverpflichtung läuft, gelockert worden sein: Galt bisher das Jahr 2020 mit der Option auf Verlängerung bis 2025, sind die dem ersten Endtermin folgenden Daten nach NRZ-Informationen gestaffelt in 2021, 2023 und 2025.

Dem Vernehmen nach war es nicht die einzige gute Nachricht, die der Vorstand der Nispa bei der gemeinsamen Informationsveranstaltung im großen Sitzungssaal des Voerder Rathauses im Beisein auch der drei Bürgermeister verkünden konnte: So soll wegen des deutlich höheren Gewinns von der Nispa insgesamt mehr als sechs Millionen Euro an Gewerbesteuer nach Dinslaken, Voerde und Hünxe fließen.

Zufrieden mit der Entwicklung

Die jährliche Information durch den Vorstand war seinerzeit, als die Beschlüsse zur Fusion gefasst wurden, vereinbart worden. Einmal im Jahr sollte der Vorstand der Nispa die Ratsmitglieder der drei Kommunen über die Entwicklung der fusionierten Banken unterrichten – damit die Ratsmitglieder abschätzen können, was möglicherweise auf die Kommunen zukommen, ob sie mit eigenen Mitteln gerade stehen müssen.

Wie gestern zu erfahren war, sei man von Seiten der Lokalpolitiker unterm Strich zufrieden mit der Entwicklung der Nispa. Sie befinde sich auf einem guten Weg, hieß es. Von der Sparkasse war dazu gestern keine Stellungnahme zu bekommen. Wahrscheinlich Anfang März werde man bei einer Pressekonferenz über den Verlauf des vergangenen Jahres berichten, hieß es auf Anfrage der NRZ.

Vielleicht werden dann auch konkrete Pläne für die Hauptstelle an der Friedrich-Ebert-Straße in Dinslaken präsentiert. Im vergangen Jahr war bei der Pressekonferenz angekündigt worden, dass man sich intensiv mit der künftigen Nutzung des Hauses beschäftigen werde. Damals ging man davon aus, dass 2018 umgebaut werden könnte.

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