Festival

Regen - na und? 3000 Besucher feierten bei Rock am See

Ein Selfie beim Benefizrock - der Rock am See am Tenderingssee ist bei Familien sehr beliebt.

Foto: Markus Joosten

Ein Selfie beim Benefizrock - der Rock am See am Tenderingssee ist bei Familien sehr beliebt. Foto: Markus Joosten

Voerde/Hünxe.   Die Besucher strömten trotz des Regens am Nachmittag zum Tenderingssee. Abends wurde es sogar richtig voll vor der Bühne.

Der Klang von verzerrten E-Gitarren tönt am Abend über das Gelände des Strandbads Tenderringssee. Schwimmen steht hier heute nicht auf dem Programm, dafür rockige Musik. Auf der Bühne serviert die Band Alex im Westerland Coverversionen von bekannten Liedern der Toten Hosen und der Ärzte. Punkrock pur, aber durchaus massentauglich. Vor der Bühne schwenken die Zuschauer bunt leuchtende Stäbe, die vorher verteilt worden sind, und einige werfen Wasserbälle hin und her. „Es ist toll, dass 3000 Leute heute hier sind, um zu feiern“, tönt es von der Bühne und das Publikum jubelt. Dann singen und tanzen die Zuschauer zum Tote-Hosen-Song „Bonnie und Clyde“ mit.

Je später der Abend, desto besser die Stimmung

Am Nachmittag sieht es auf dem Festivalgelände noch nicht ganz nach

bester Feierlaune aus: Der Himmel präsentiert sich Grau in Grau, als am Nachmittag die ersten Gäste auf das Festivalgelände am Tenderingssee kommen. Eins fällt dabei sofort auf: Man hat die Sicherheitsmaßnahmen noch einmal erhöht. Auf dem Parkplatz sorgen große, gefüllte Wassertanks dafür, dass man nicht mit dem Auto in Richtung Eingang des Festivalgeländes fahren kann. „Wir wollen für eine möglichst große Sicherheit für die Festivalbesucher sorgen“, erklärt Miriam Wiberny vom Organisatorenteam des Festivals.

Festival war nach sechs Tagen ausverkauft

Sorgen bereitet aber eher das Wetter. „Wir hatten schon befürchtet, dass

heute kaum Familien mit Kindern kommen würden“, erzählt Miriam Wiberny. Entgegen der Befürchtungen sind die Hüpfburgen und alle anderen Angebote für die kleinen Besucher des Festivals aber gut ausgelastet. Denn auch wenn der Himmel bewölkt ist, bleibt es am Nachmittag erstmal trocken. Trotzdem sind zu diesem Zeitpunkt wohl nur um die tausend Gäste auf dem Gelände ­- etwa ein Drittel der Besucher, die man auf dem ausverkauften Festival erwartet hatte. Das ist mittlerweile für viele eine Veranstaltung, die fest ins Jahresprogramm gehört. „Das Festival war nach sechs Tagen ausverkauft“, berichtet Miriam Wiberny.

Volles Gelände beim Feuerwerk

Dann fängt es auch noch kurz an, zu regnen. „Das muss doch jetzt wirklich

nicht sein“, kommentiert eine Besucherin mit Blick nach oben. Die meisten Gäste suchen unter den Zelten und Überdachungen Schutz. Andere freuen sich über die nun fast freie Rasenfläche – und spielen mit Wasserbällen.

Erst als der Regen vorbei ist, füllt sich das Gelände deutlich. So können sich die vier Musiker von Alex im Westerland und die Veranstalter dann am Ende doch noch über ein volles Festivalgelände freuen. Die Zuschauer feiern die Musik und genießen zum Abschluss vom Rock am See das Feuerwerk, das hinter der Bühne gezündet wird und den zuvor grauen Abendhimmel über dem Tenderingssee in bunten Farben leuchten lässt.

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